Ribera

Ribera

Geschlecht:Hündin, kastriert
wartet in:Deutschland, Pflegestelle im Fränk. Seenland
wartet seit:Sept. 2023 (bei FBM seit März 2023)
geboren am:12.03.2019
Größe:ca. 63 cm
Mittelmeerkrankheiten:negativ
Patenschaft:Ribera würde sich über eine Patenschaft freuen.
Paten:Hildegard Dorner-Denzler, Anne-Claire B., Virginia K.
Besonderheit:unsicher, ruhig, spielfreudig, beginnende Mitralklappeninsuffizienz
Adoptionsvoraussetzung: 
letztes Update:18.10.2026

Was wir über Ribera erzählen können ...


29.04.2023

Ribera wartet bei der FBM entdeckt zu werden.

Bei Ribera wurde im März eine beginnende Mitralklappeninsuffizienz festgestellt, die bisher asymptomatisch ist und noch nicht behandelt werden muss, aber Anfang nächsten Jahres mittels Herzecho kontrolliert werden sollte.

Update 01.10.2023

Ribera ist bei uns angekommen. Noch ist sie sehr schüchtern und vorsichtig. Ganz langsam aber kommt sie näher, im Schutz der anderen Hunde. 

Inzwischen freut sie sich auch schon über einen Spaziergang und kann auch mal ein paar Streichler genießen.

Update 15.12.2023

Ribera ist eine Galga aus der zweiten Reihe, daher wird sie meistens von den Besuchern übersehen. Fremden Menschen gegenüber ist sie vorsichtig. Gibt man ihr aber die Chance, Vertrauen zu fassen, erlebt man ein so wunderbares liebenswertes Wesen. Dann ist Ribera verschmust, renn- und spielfreudig und ganz nah. Am liebsten spielt sie mit  ihrer Freundin Pinta, mit der sie gemeinsam aus Spanien kam.

Ribera wünscht sich ein Weihnachtsfest in ihrer eigenen Familie mit einem souveränen Hundefreund an ihrer Seite ...

Update 16.12.2023

Neue Fotos von Ribera:
 

Hier sind die Bilder im Überblick zu sehen.

Update 28.02.2024

Heute wollen wir eine fast fünf Jahre alte Galga vorstellen, deren Schönheit und schelmisches Wesen eigentlich kaum zu übersehen sind. Aber Ribera wird übersehen, seit sie vor fast genau einem Jahr in die Obhut der Fundación Benjamín Mehnert kam und daran hat sich durch ihren Einzug in unserer Auffangstation im Fränkischen Seenland vor fünf Monaten auch nichts geändert. Das mag vor allem daran liegen, dass Ribera Fremden gegenüber scheu und misstrauisch ist. Dabei lohnt es sich, diese lustige Galga kennenzulernen!

Riberas quirliges, fröhliches Wesen erleben nur Menschen, die sie kennt. Ihr Vertrauen schenkt sie einem nicht im Handumdrehen; da braucht es schon etwas Geduld. Aber Ribera ist eigentlich nicht übermäßig ängstlich. Von ihren festen Bezugspersonen lässt sie sich inzwischen auch gerne kraulen und kommt aus eigenem Antrieb, um das einzufordern. Fremde werden am Zaun schon einmal verbellt, aber meist geht sie ihnen einfach aus dem Weg.

Auf dem Spaziergang geht Ribera brav an der Leine. Huscht eine Maus am Wegesrand, hüpft sie aber auch schon einmal hinterher.

In der Gruppe der Hunde erwacht Riberas wahres Wesen: eine spielfreudige, auch durchaus freche Galga, die das Leben in vollen Zügen genießt. Und dazu gehört für sie eine Prise Schabernack. Auf der Wiese ist Ribera schnell wie der Wind und stellt sich für die anderen Galgos auch gelegentlich als Hase zur Verfügung, um dann allen mit einem Lachen davonzurennen. Hat keiner Lust auf ein Spiel, versucht sie die anderen anzutreiben und zwickt dabei schon einmal, was nicht böse gemeint ist. Oder es wird einem anderen Hund provozierend das Spielzeug vor der Nase weggeschnappt und durchgestartet. „Fang mich doch!“ Bestens harmoniert sie mit ihrer Freundin Pinta, die vielleicht noch eine Nasenlänge schneller ist als Ribera – zwei gestromte, bildschöne Feuervögel, die über die Wiese fliegen, dass einem das Herz aufgeht.

Wenn Ribera dann so richtig zufrieden mit ihrem schelmischen Treiben ist, dann wirft sie sich vor lauter Übermut auf die Wiese und kullert ausgelassen herum. Entdeckt sie dann aus dem Augenwinkel neuen Schabernack, springt sie auf und startet wieder durch. Ribera ist also kein Kind von Traurigkeit und braucht einen rennfreudigen Hundepartner, der ihre Art zu schätzen weiß.

Ribera genießt die Gesellschaft der anderen Galgos und liegt gerne mittendrin. Gerade ist jedoch ein neuer Rüde in ihrer Galgo-WG eingezogen, der alle Futternäpfe für sich beanspruchen will. Da merkt man dann, dass Ribera, so keck sie oft auf der Wiese agiert, keine starke Persönlichkeit ist und sich gegen solche Übergriffe nicht behaupten kann.

Ribera wünschen wir eine Familie mit großem Garten und rennfreudigem Spielpartner. Diese Familie muss in der Anfangszeit ein bisschen Geduld und Einfühlungsvermögen haben, bis Ribera sich öffnet und ihre funkensprühende Lebensfreude zum Vorschein kommt.

Update 17.05.2024

Neue Fotos von Ribera:
 

Hier sind die Bilder im Überblick zu sehen.

Update 03.08.2024

Ribera ist auf ein Pflegesofa umgezogen.

Update 24.09.2024

Ribera ist vor zwei Monaten von der Auffangstation ins Haus umgezogen.

Auch im familiären Umfeld zeigt sich Ribera Menschen gegenüber erst einmal vorsichtig und misstrauisch. Man muss ihr einfach Zeit geben, um Vertrauen fassen zu können. Dann taut sie allmählich auf: inzwischen darf auch der Mann des Hauses ihr das Halsband anlegen und sie anleinen, gehören doch Spaziergänge und die Aufenthalte auf der Wiese zusammen mit den anderen Hunden zu Riberas Lieblingsbeschäftigungen. Ihrer Vorfreude darüber (die auch zum Vorschein kommt, wenn es Essen gibt), kann sie dann sogar so ausgelassen Ausdruck verleihen, dass sie schon mal an ihrer Bezugsperson hochspringt.

Auf der Wiese und in der Hundegruppe lernt man eine ganz andere, lustige, manchmal freche Ribera kennen: unermüdlich möchte sie ihre Runden drehen, fordert auch die anderen Hunde zum Spielen auf. Nicolas steigt gerne darauf ein und stellt sich auch als Hase zu Verfügung. Im Übermut kann es auch mal vorkommen, dass sie die anderen Hunde zwickt, was aber nicht böse gemeint, sondern einfach dem Überschwang geschuldet ist. Wenn ihre Spielaufforderungen aber auf taube Ohren stoßen, rennt Ribera eben einfach für sich alleine ihre Runden.

So ist Ribera im Grunde ihres Herzens eigentlich eine fröhliche, aktive Hündin. Im Haus dagegen zeigt sie sich ganz anders: geradezu unsichtbar, ruhig und still, so dass man sie gar nicht bemerkt.

Ribera ist inzwischen fünfeinhalb Jahre alt. Seit anderthalb Jahren wartet sie nun schon auf ein Zuhause. Wir wünschen uns für sie Menschen, die ihrer Unsicherheit mit Geduld und Einfühlungsvermögen begegnen, einen oder mehrere spielfreudige Hundekumpels sowie ein Zuhause in ländlicher Umgebung. Damit hätte sie die besten Voraussetzungen ihr fröhliches Potential entfalten und ein glückliches Leben führen zu können.

Update 24.09.2024

Fotos von Riberas Pflegestelle:
 

Hier sind die Bilder im Überblick zu sehen.

Update 15.10.2024

Vor einigen Tagen haben wir Ribera zur Kontrolle ihrer Mitralklappeninsuffizienz bei einer Kardiologin vorgestellt. Das Ergebnis war erfreulich: im Herzecho konnte eine gute Globalfunktion und eine nur grenzwertige Verdickung des Mitralklappensegels festgestellt werden. Das bedeutet, dass Ribera auch weiterhin keine Behandlung benötigt. Eine echokardiographische Kontrolle sollte aber wieder in 9 bis 12 Monaten vorgenommen werden.

Update 16.12.2024

Ribera präsentiert sich hinter Türchen Nr. 16 unseres diesjährigen Adventskalenders:

Ein Gesicht aus feinen Linien gezeichnet, ein Farbenspiel so wunderschön - Ribera!
Niemand sieht es.

Wenn Menschen Ribera zum ersten Mal begegnen, sehen sie eine vorsichtige Persönlichkeit, eine Galga der letzten Reihe, unscheinbar, zurückgezogen, alleine im Schatten so vieler. Dabei steht Ribera für Spaß, sie ist fröhlich, ausgelassen, treibt auch gerne Schabernack und stibizt den anderen ihre Spielzeuge, jagt damit glücklich über die Wiese. Ribera ist lustig, Ribera ist voller Lebensfreude, Ribera ist da, ganz nah, wenn man ihr nur die Zeit gibt, Vertrauen zu fassen.

Ribera hoffte schon letztes Jahr zum Advent, das Herz einer eigenen Familie für sich zu finden. Lasst im Advent sichtbar werden, was verborgen liegt, ein Herz, ein Stern, eine Seele voller Glück.

update 04.05.2025

 

Ribera musste lange warten, aber das Warten hat sich gelohnt. Das Sofa teilt sie sich jetzt mit ihrem Hundefreund und den Menschen.

Alles Glück der Welt wünschen wir!

Update vom 18.10.2026

 

Ribera hat vor über einem Jahr ihr Zuhause gefunden. Sie genießt glücklich ihr neues Leben - ihre Familie berichtet:

 

Ribera ist mittlerweile über ein Jahr bei uns.

Es war Zufall, dass wir auf sie gestoßen sind, da wir ursprünglich Cindy adoptieren wollten.

Wir hatten vorher unseren Feliz, auch aus der Benjamin Mehnert Stiftung, nach 11 gemeinsamen Jahren verloren und unser Amado trauerte so stark, dass er sich schon aufgab. Auch die Hunde meiner Tochter oder Freunden konnten ihn nicht aufmuntern. Er wurde in einem Rudel mit drei anderen Hunden groß und diese verstarben altersbedingt in den letzten drei Jahren. Amado ist mit Ribera wieder glücklich

 

Als Ribera und Amado zum ersten Mal aufeinandertrafen, war sofort eine Chemie zwischen den beiden. Obwohl sie Abstand von uns hielt, wussten wir gleich, dass sie die Richtige für uns alle war. Ich hatte mit vielen verschiedenen Rassen und Angsthunden zu tun, deshalb fanden wir es nicht dramatisch, dass Ribera Angst vor Menschen hatte und noch immer hat. Amado war damals unser ängstlichster Hund, den wir jemals hatten und er war eine große Herausforderung. Er hat gewisse Ängste noch immer nicht abgelegt.

 

Ribera hat zwar Ängste vor Menschen, ansonsten ist sie unproblematisch. Die beiden ergänzen sich sehr gut. Amado liebt Menschen und zeigt Ribera, dass nicht alle Menschen böse sind. Sie zeigt Amado, dass die Dunkelheit, die Dämmerung, das Gewitter nicht schlimm sind.

Ribera hatte zu mir als erste Vertrauen gefasst. Anfangs habe ich sie in ihrem Körbchen gefüttert. Das war ihre sichere Zone. Eine Woche brauchte ich, bis sie zu mir kam. Es war anfangs für sie sehr stressig, wenn jemand zu uns kam. Sie traute sich nicht in deren Nähe oder nur vorbei zu gehen.

 

Letztes Jahr fuhren wir mit Ribera und Amado auf die Insel Langeoog. Ribera meisterte die lange Autofahrt so toll – auch die Fähre und die Inselbahn. Im Urlaub fasste Ribera dann Vertrauen zu meinem Mann und seitdem liegt sie mit ihm auf der Couch und kommt zu uns ins Bett kuscheln.

 

Gesundheitlich geht es ihr gut. Sie wurde am Anfang durchgecheckt und geimpft. Zugenommen hat Ribera auch. Ich koche für die Hunde und ihr schmeckt alles, auch jedes Gemüse und Obst.

 

Mittlerweile ist Ribera mit unserer Enkelin ein Team, die beiden kuscheln, laufen im Garten herum, beide haben anfangs Respekt gezeigt und Abstand gehalten.

Da ich Österreicherin bin, fahren wir öfters nach Oberösterreich zu meiner Familie. Für Ribera ist das mittlerweile normal, wenn wir sie besuchen und sie fühlt sich überall wohl.

 

Ribera vertraut mittlerweile den Menschen in der Familie und Freunden. Jeder der zu uns kommt weiß, wie Ribera ist und keiner kommt ihr zu nahe und das spürt sie und ist entspannt. Ribera hat mittlerweile viel Neues kennengelernt. Wir unternehmen sehr viel und die Hunde sind immer dabei. Ribera wurde uns von unseren verstorbenen Hunden geschickt.

Wir können sie gar nicht mehr wegdenken und sind glücklich, Ribera bei uns zu haben.