| Geschlecht: | Hündin, kastriert |
| wartet in: | Deutschland, Pflegefamilie bei Gunzenhausen (Bayern) |
| wartet seit: | Okt. 2023 |
| geboren am: | 11.05.2021 |
| Größe: | ca. 59 cm |
| Mittelmeerkrankheiten: | negativ |
| Patenschaft: | Catalina würde sich über eine Patenschaft freuen. |
| Paten: | Andreas L. |
| Besonderheit: | sehr ängstlich |
| Adoptionsvoraussetzung: | |
| letztes Update: | 04.06.2026 |
Catalina wartet bei der FBM entdeckt zu werden.
Sie wird nun bald nach Deutschland reisen und dann auf ihrem Pflegestellensofa auf Besuch warten.
Catalina ist gestern in Deutschland angekommen und direkt zu ihrer Pflegefamilie gezogen.
Catalina hat die Fahrt und alles andere ganz sichtlich sehr gestresst.
Catalina braucht jetzt erst mal Zeit, Geduld und Liebe um ganz langsam anzukommen. Ihre Pflegemama und die vorhandenen Hunde werden sich alle Mühe geben, damit Catalina bald merkt: Menschen können doch ganz ok sein.
Catalina hat ihr Sofa gefunden und das schon länger. Zusammen mit der Pflegestelle haben wir beschlossen Catalina zieht nicht mehr um. Die zarte, immer noch sehr schüchterne Hündin soll das Sofa nicht mehr wechseln müssen.
Viel Glück zusammen!
Catalina hat vor über einem Jahr ihr Zuhause gefunden und genießt glücklich ihr neues
Leben - ihre Familie berichtet:
Seit mehr als 20 Jahren leben Hunde aus dem spanischen Tierschutz bei mir und vor ca. zwei Jahren sah ich auf der Seite von FBM das Foto einer Galga, das mich berührte. Laut dem Text war 'Catalina' eine sehr ängstliche Hündin, die dringend aus der lauten Umgebung von FBM in ein ruhiges Zuhause vermittelt werden sollte. Da ich seinerzeit noch 2 alte Podencos hatte, bot ich mich als Pflegestelle an, mit der Option einer Adoption, sollten sich die Hunde gut verstehen.
Zuhause angekommen wurde sie von meinen zwei neugierigen Hunden freundlich empfangen, auch das vollkommen unproblematisch bis heute.
Fast zwei Monate war das Hundezimmer mit dem Sofa der einzige Ort, an dem sie sich einigermaßen sicher fühlte. Lösen mochte sie sich nur nachts; alle Versuche, sie nach draußen zu führen scheiterten, Catalina rammte alle 4 Läufe in den Boden.
Irgendwann legte sich der Schalter um, Catalina lief kurz in den Garten, löste sich dort, kam sofort wieder zurück. Seitdem ist sie zuverlässig stubenrein.
Damals habe ich mich dann auch entschlossen, der Hündin wirklich alle Zeit der Welt zu lassen, jeder kleine positive Entwicklungsschritt sollte erst gefestigt werden, bevor man den nächsten wagen konnte.
Anders als meine bisherigen Tierschutzhunde reagierte Catalina auf Aufmerksamkeit, die ihr galt, auf Blicke, auf Worte, eher mit Fluchtverhalten. Also hieß die Devise für mich: keine Kuschelattacken von Frauchen, alles eher beiläufig und selbstverständlich, mit Ruhe.
Heute ist sie hier in ihrer gewohnten Umgebung ein fröhlicher Hund, der Streicheleinheiten liebt und auch einfordert, während ich im Homeoffice im Hundezimmer arbeite, werde ich auffordernd angestupst. Die Tür zum gesicherten Garten ist ständig geöffnet, Catalina geht gerne nach draußen, mittlerweile werden schon am Zaun vorbeilaufende Menschen und Hunde kurz angebellt (hat sie sich von meinem alten Podenco Andaluz Rüden abgeschaut). Sie ist irre verfressen – Äpfelchen, Käse mal als kleiner Snack zwischendurch, da kann sie sich vor Freude kaum halten.
Das mit dem Spazierengehen ist mittlerweile auch besser geworden. Anfangs haben ihr entgegenkommende Menschen Angst gemacht und sie wollte nur zurück ins Haus.
Da ich allein lebe, was für die Hündin sicherlich zu Beginn eher von Vorteil war, kennt sie Fremde nur als Besucher. Meine Söhne, deren Familien, Freunde, Handwerker – sie
springt auf ihr Sofa, bleibt dort und möchte möglichst gar nicht beachtet werden.
Staubsauger, Silvesterknallerei, da bleibt sie stoisch. Menschen sind ganz offenbar der einzig angstauslösende Faktor, aber auch das ist eine Frage von Geduld und Zeit.
Catalina hat ihr Zuhause gefunden, sie ist entspannt, fröhlich, frech, super verträglich und sie wird weiterhin Fortschritte machen, was das Vertrauen in ihr fremde Menschen betrifft. Aber es wird dauern und sie allein bestimmt das Tempo.