| Geschlecht: | Hündin, kastriert |
| wartet in: | Deutschland, Auffangstation |
| wartet seit: | Juni 2024 (bei der FBM seit Juli 2023) |
| geboren am: | 11.10.2021 |
| Größe: | ca. 61 cm |
| Mittelmeerkrankheiten: | negativ |
| Patenschaft: | Amapola würde sich über eine Patenschaft freuen. |
| Paten: | Elke S., Franziska M., Lea Reicheneder |
| Besonderheit: | schüchtern |
| Adoptionsvoraussetzung: | |
| letztes Update: | 17.01.2026 |
Die scheue Hündin Amapola wartet bei der FBM entdeckt zu werden.
Sie hat sich schon ein wenig geöffnet, vertraut immer mehr und möchte jetzt bald nach Deutschland reisen. Sofa gesucht!
Amapola ist bei uns angekommen.
Amapola braucht Zeit, bis sie uns Menschen richtig einschätzen kann, bis sie langsam anfängt uns zu vertrauen.
Seit kurzem freut sie sich jetzt auf uns und besonders auf die Spaziergänge. Dann stellt sie sich schon mit an und fordert ihr Halsband, Geschirr und Leine.
In der Hundegruppe zeigt sie sich sehr sozial, geht jedem Streit aus dem Weg.
Amapola kam im Juli letzten Jahres aus Jerez de la Frontera in die Obhut der Fundación Benjamín Mehnert. Ihr Galguero hatte sie aussortiert – offenbar hatte er keine Verwendung mehr für die junge, zu diesem Zeitpunkt nicht einmal zwei Jahre alte Hündin.
11 Monate lang hat Amapola in der großen Auffangstation gewartet, doch niemand schien sie dort zu bemerken. Anfang Juni haben wir sie daher zu uns ins Fränkische Seenland geholt, um ihr zu helfen ein Sofa zu finden. Seitdem kann sie in unserer Auffangstation besucht und kennengelernt werden.
Amapola brauchte etwas Zeit, um uns Menschen vertrauen zu können, aber inzwischen ist sie schon deutlich aufgetaut. Noch ist sie etwas handscheu, zuckt bei unbedachten Bewegungen zurück, aber das ist längst nicht mehr so ausgeprägt, wie es bei ihrer Ankunft war. Sie geht inzwischen auch gerne auf einen Spaziergang mit, auch mit Leuten, die nicht zu unseren regelmäßigen Gassigängern gehören und die sie nicht so gut kennt.
Mit den anderen Hunden in ihrer Gruppe versteht sie sich gut, spielt gerne mit und rennt auch gerne. Da sie vom Wesen her eher eine vorsichtige und unterwürfige Hündin ist, fiel sie leider immer mal wieder der Gruppendynamik zum Opfer und handelte sich das ein oder andere Loch ein. Darum würden wir sie in ihrem Zuhause lieber bei wenigen, netten Hundepartnern sehen als in einem größeren Rudel, in dem sie sich behaupten müsste.
Bei Amapola (der hübschen „Mohnblume“) haben in der Ahnenlinie eindeutig Greyhound-Gene Platz gefunden. Dafür sprechen ihre Figur, ihre besondere Fellzeichnung und das kuschelige, dickere Unterhaar, das sich sehr weich anfühlt und zum Streicheln einlädt – und genau das wünschen wir uns für Amapola: sanft streichelnde Hände bei liebevollen Menschen, die sie in ihr Herz schließen und die Gesellschaft von netten Hundekumpels, an denen sie sich orientieren kann.
Amapola - jetzt Polly - hat vor über einem Jahr ihr liebevolles Zuhause gefunden und genießt glücklich ihr neues Leben - ihre Familie berichtet:
Ein Foto zeigt Polly's Lieblingskissen - Piero. Hier im Urlaub in Kroatien. War wunderbar mit Familie. Das Haus hatte einen Garten mit Rasen und somit genug Auslauf für Polly. Eis essen gehen war eine neue Erfahrung, Autos, Lärm, Leute, Hunde.... aber Piero lief voraus. Auf einem weiteren Foto: Wir hatten noch nie gesehen, dass ein Hund im Liegen aus dem Napf frisst. Aber Polly :)
Polly hat sich am Anfang die linke hintere Außenkralle verletzt. Dauerte etwas. Sie liebt rohen Apfel, Kürbis. Kürbissuppe, trockenes selbstgebackenes Brot. Joghurt. Fischhaut. Alleinsein üben ist noch nicht abgeschlossen. Wir konnten erst nach 2 Monaten, wenn sie müde vom Laufen war, damit anfangen. Minutenweise. Beim 1. Mal nagte sie den Holzrahmen des Jugendbettes an. Dann kam die Decke drüber, seitdem kein Thema mehr. Sind jetzt bei 4,5 h Stunden. Sie akzeptiert es. Wir hatten es zwischendrin mit dem Handy aufgenommen um zu sehen, was sie anstellt und wie lange wir vor dem Haus sein können. Wenn wir zurück kommen, gibt es Dörrfleisch, was beide tierisch freut.
Für uns ist Thalmässing die beste Hundevermittlung, die wir kennen. Piero ist seit November 2014 bei uns, mittlerweile Senior, aber der Held für Polly. Pedro verstarb vor einem Jahr und Piero und ich trauerten sehr. Bei ihm war es sehr versteckt und er nahm viel Gewicht ab, mit dem wir immer noch kämpfen. Mittlerweile dank Wolfsblut (wegen dem Weißdorn) langsame Zunahme.
Polly ist unser 3. Hund von Ihnen. Und wieder war die Beschreibung Gold wert. Im Auslauf kamen beide gut zurecht. Polly verblüffte mich damals, dass sie keine Probleme damit hatte und sich sofort geschwindigkeitsmäßig mir anglich. Ich hatte Februar 2024 ein neues Knie bekommen und lief noch viel mit Stecken. Piero zeigte Polly alles - von warten, Kittel anziehen, auf die Decke beim Essen, Pfote geben, etc. Er ist der beste Trainer für sie.
….Die ersten Tage machten wir wenig, viel mit äußerster Ruhe und langsam, um sie nicht zu verschrecken. Das irritierte Polly schon, aber Piero liebt es, wenn wir auf der Couch mit dem Laptop arbeiten. Ein Foto zeigt Polly schon auf dem Rücken, was ein Statement ist. Auf einem weiteren Foto ist Piero`s Lieblingsleckeri-Suchspiel. Für Polly unvorstellbar, hier was zu suchen. Sie erschrak die ganze Zeit, aber ließ nicht locker und kurze Zeit später waren sogar beide Nasen am Suchen. Damit versuchten wir, sie an Geräusche zu gewöhnen. Denn Emma, 4 Jahre, und Theo, bald 2 Jahre, sind halt nicht immer leise....
....Das Anleinen war sehr lange ein Thema. Am 2. Tag warteten wir 2 h, bis wir sie anleinen konnten. Nach einer Zeit ging es gut mit uns, denn wir trainierten täglich im 1500 qm großen Auslauf - abrufen und Leckerli, was Piero liebt und auch hier wieder total wertvolle Arbeit leistete. Polly ist ein Hund mittendrin statt nur dabei. Also war das wöchentliche Rudellaufen mit meiner Freundin prima Training. Longieren im Hundeverein, bis jetzt zum letzten Mal in der Sommerzeit, sogar mit Ableinen. Was sie cool zum Rennen fand ( eingezäunt) und im nächsten Moment zum Piero zurück. Sie fing aber auch an, Hunde zu beschnüffeln. Kinder liebt sie total. Die Kinder werden angeleitet, dass es bestimmte Ruhekissen für die Hunde gibt, Körpersprache - wenn es zu viel wird… nicht umarmen etc. Sie dürfen aber sofort Leckerli geben, anleinen, streicheln etc…..