Kiwicha

Kiwicha

Geschlecht:Hündin, kastriert
wartet in:Deutschland, Pflegestelle bei Helmbrechts
wartet seit:Jan. 2026 (bei der FBM seit Dez. 2024)
geboren am:01.07.2017
Größe:ca. 60 cm
Mittelmeerkrankheiten:Leish positiv, Rest negativ
Patenschaft:Kiwicha würde sich über eine Patenschaft freuen.
Paten:Nicole E., Jeannette Köhlmann, Anja Lichy
Besonderheit:bei Fremden ängstlich, aber liebevoll und fröhlich, wenn sie vertraut, sozial, spielfreudig, ruhig, sehr freundlich, Katzentest bestanden
Adoptionsvoraussetzung:Zweithund, ländliches Umfeld, Garten
letztes Update:Juni 2026

Was wir über Kiwicha erzählen können ...


05.12.2025

Kiwicha wartet bereits ein Jahr bei der FBM.

Wir wollen sie nun so bald als möglich zu uns holen.

update 21.01.2026

 

Kiwicha ist bei uns angekommen.

Mit 9 Jahren sucht sie nun endlich eine verständige Familie, die ihr die schönen Seiten eines Hundelebens zeigt.

Kiwicha scheint keine besonders guten Erfahrungen mit Menschen gemacht zu haben, sie weicht noch aus und macht sich klein, versteckt sich hinter den anderen Hunden nähert man sich ihr im Blockhaus. Im Freilauf dreht sie noch ihre Runden, kommt inzwischen aber auch schon mal näher.

Verlässt man ihren Bereich kommt sie hinterher, steht am Zaun und man meint fast sie möchte doch eigentlich mit, dabei sein. 

 

Update 09.02.2026

Neue Fotos von Kiwicha:
 

Hier sind die Bilder im Überblick zu sehen.

update 19.04.2026

Man kann derzeit so viele junge, aufgeschlossene Galgos in unserer Auffangstation kennenlernen… Wieso also sollte jemand Kiwicha in Betracht ziehen, eine knapp neun Jahre alte Galga, ängstlich, schwarz, Leishmaniose positiv? – Weil Kiwicha eine rundum wundervolle Galgopersönlichkeit ist; eine Galga mit Lebenserfahrung und Gelassenheit, fröhlich und, wenn sie einem erst einmal ihr Vertrauen geschenkt hat, sehr liebevoll. Kiwicha oder Kiwi, wie wir sie hier nennen, wartete bereits ein Jahr bei der Fundación Benjamín Mehnert auf ihre Chance, bis sie im Januar zu uns ins Fränkische Seenland reisen durfte.

Die Kiwi, die wir jeden Tag erleben, ist eine ruhige und fröhliche Galga, die noch lange nicht „Omi“ genannt werden will. Auf der Wiese ist Kiwi eine faire und lustige Mitspielerin. Gerne beteiligt sie sich an den Rennspielen und ist immer mit dabei, wenn ein anderer Hund einem Spielzeug nachjagt. Kiwi ist sehr sozial und hat großen Spaß an jeder Art von Interaktion mit den anderen Galgos. Als Einzelhund würde sie nicht glücklich werden. Zwischen den Spieleinlagen kommt sie mittlerweile auch immer wieder einmal bei uns vorbei und möchte ein bisschen gekrault werden, was uns natürlich besonders freut.

Ein Spaziergang mit Kiwi ist sehr entspannt, denn sie läuft ganz nah und mit durchhängender Leine bei ihrem Menschen und orientiert sich sehr an uns. Kiwi läuft schön neben einem und nimmt freundlich Kontakt zu anderen Hunden auf. Auch an der benachbarten Hundeschule läuft sie ohne Probleme vorbei. Kiwi bellt weder am Zaun, noch pöbelt sie andere Hunde an. Überhaupt hören wir sie hier eigentlich nie bellen. Solche Eskalationen sind ihrem ruhigen und souveränen Wesen fremd.

In der Gruppe der Galgos kommt Kiwi bestens zurecht und wird von allen respektiert. Auch bei der Verteilung des Futters ist Kiwi völlig entspannt. Aus Streitereien der anderen hält sie sich heraus und kommt auch mit schwierigen Hundepersönlichkeiten auf ihre diplomatische, ruhige Art gut zurecht. Neuankömmlinge werden von ihr ebenso freundlich willkommen geheißen und integriert.

Bei ihrer Ankunft in unserer Auffangstation im Januar war Kiwi noch sehr ängstlich, aber nach ein paar Wochen hat sie ihre Angst uns gegenüber abgelegt. Inzwischen kommt Kiwi lustig angesprungen, wenn sie merkt, dass wir zum Spaziergang aufbrechen wollen. Sie begleitet uns dann ins Blockhaus und lässt sich dort von uns Geschirr und Halsband anziehen. Besonders schön ist, dass Kiwi nun auch häufiger aus eigenem Antrieb den Kontakt zu uns sucht und gelernt hat, streichelnde Hände zu genießen. Aber trotzdem bleibt Kiwi natürlich gegenüber Fremden erst einmal eine Angsthündin. Ein Mensch, der ihr das erste Mal begegnet, darf nicht erwarten, auf die Galga zu treffen, die wir hier beschreiben, denn sie wird zum Zeitpunkt des ersten Kennenlernens einfach in ihrer Angst gefangen sein. Kiwi ist zwar insgesamt etwas lockerer geworden, doch bleibt sie Fremden gegenüber misstrauisch. Die lustige, quirlige Galga, die wir jeden Tag erleben, wird erst im Verlauf des Zusammenlebens zum Vorschein kommen.

Kiwi ist leider positiv auf Leishmaniose getestet worden und wird derzeit mit Allopurinol behandelt. Ihre Werte waren bei einem ersten Screening Anfang März nicht optimal, weshalb wir jetzt einen weiteren Checkup planen, um klarer zu sehen, wie wir mit der Behandlung fortfahren.

Es gibt also viele Gründe, Kiwicha einen Platz in seinem Leben anzubieten. Trotz ihrer sicherlich entbehrungsreichen Vergangenheit hat Kiwi sich ihre Freude am Leben bewahrt. Nun wäre es an der Zeit, dass diese Grande Dame endlich ihr großes Glück findet. Kiwis zukünftige Familie sollte Erfahrung im Umgang mit ängstlichen Hunden haben und ländlich leben. Ein netter Zweithund sollte ihr auch in Zukunft Gesellschaft leisten.

 

update 03.05.2026

Äußerlich betrachtet geht es Kiwicha im Moment richtig gut. Kiwi hat sich ihr Leben in unserer Auffangstation bestens eingerichtet. Lustig rennt sie mit den anderen Galgos auf der Wiese, ist sehr gesellig, begleitet uns entspannt auf Spaziergänge und strahlt insgesamt viel Gelassenheit und Lebenserfahrung aus. Von ihrer Leishmanioseinfektion merken wir im Alltag nichts. Aber leider gibt der aktuelle Check-up erheblichen Grund zur Sorge. Ihre Werte haben sich etwas verschlechtert und wir müssen nun durch eine angepasste Medikation versuchen, diese wieder einzufangen. In sechs Wochen steht deshalb der nächste Arztbesuch an, um zu prüfen, ob unsere Maßnahmen fruchten.

Kiwis gutes Aussehen und ihre Fröhlichkeit dürfen also nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Leishmaniose momentan bei ihr aktiv ist. Viele wird das abschrecken, aber gerade jetzt bräuchte Kiwi nun dringend eine Pflegefamilie oder noch lieber natürlich eine Familie für immer! Sie bräuchte einen Ort der Geborgenheit, wo sie verwöhnt und medizinisch optimal versorgt wird. Aber das Leben ist kein Wunschkonzert, wie es so schön heißt, und es wird sehr schwer werden, für eine knapp neunjährige, anfangs ängstliche, Leishmaniose positive Galga diese Familie zu finden. Aber sollte Tierschutz nicht im Idealfall genau so funktionieren? – Kiwi braucht Hilfe. Wie wunderbar wäre es, wenn sich auf unseren Aufruf Menschen bei uns melden würden, die ihr diese Hilfe angedeihen lassen und für diese Galga die Welt, ihre Welt, zu einem besseren und hoffnungsvolleren Ort machen. Wir alle könnten solch ein Zeichen der Hoffnung gerade gut gebrauchen.

update 12.05.2026

 

Kiwicha ist auf ein Pflegestellen-Sofa gezogen.

update 26.06.2026

 

Das Pflegestellen-Versager-Virus hat einmal mehr sehr schnell zugeschlagen. Viel Glück wünschen wir!