| Geschlecht: | Rüde, kastriert |
| wartet in: | Deutschland, Pflegefamilie bei Köln |
| wartet seit: | April 2026 (bei Mastines en la Calle seit Dez. 2025) |
| geboren am: | 02.12.2024 |
| Größe: | ca. 66 cm |
| Mittelmeerkrankheiten: | negativ |
| Patenschaft: | Fredy würde sich über eine Patenschaft freuen. |
| Paten: | Johannes Herrmann, Jörg V. |
| Besonderheit: | menschenbezogen, sehr verschmust, fröhlich, spielfreudig, sozial, im ersten Kontakt scheu und vorsichtig |
| Adoptionsvoraussetzung: | ländliches Umfeld, Zweithund |
| letztes Update: | 08.08.2026 |
Die Geschwister Fibi, Viento und Fredy wurden von ihrem Besitzer aussortiert.
Sie hatten Glück, dass sie bei unseren Freunden von Mastines en la Calle aufgenommen und auf ihre Reise nach Deutschland vorbereitet wurden. Sie wären reisefertig.
Fredy ist, wenn er seine Menschen einmal kennt, ein aufgeschlossener, sympathischer und liebevoller Rüde, der das Leben in vollen Zügen genießt. Doch mit fremden Menschen hat er noch seine Probleme. Da schaut er lieber 2mal und hält Abstand.
Ist das Eis gebrochen ist er ein sportlicher und aktiver Begleiter, der das Laufen und Spielen liebt – besonders viel Freude hat er daran, über Wiesen zu flitzen oder auch mal frech das ein oder andere Leckerli zu „stibitzen“. Fredy ist bereits leinenführig und zeigt sich im Umgang mit anderen Hunden unkompliziert und sozial.
Zuhause oder Pflegefamilie gesucht.
Fredy ist bei uns angekommen.
Fredy – mit anderthalb Jahren derzeit eines der Nesthäkchen in unserer Auffangstation – hat sich nach einer Phase der Eingewöhnung gegenüber seinen festen Bezugspersonen in einen richtigen Schmusegalgo verwandelt. Das war nicht immer so, denn offenbar hat Fredy, genau wie seine beiden Geschwister Fibi und Viento, bei ihrem Besitzer in Spanien bereits gelernt, dass vom Menschen nicht viel Gutes zu erwarten ist. Seine Geschwister hatten das Glück, auf Pflegestellen ziehen zu dürfen und lernen nun den Alltag in einer Familie kennen. Nur Fredy blieb in der Station und wartet sehnlich darauf, dass er von den richtigen Menschen entdeckt wird.
Diese Menschen werden beim ersten Kennenlernen einen unsicheren, argwöhnischen Junggalgo vor sich haben, der Fremde erst einmal verbellt, um sie auf Abstand zu halten. Anfassen lässt er sich nicht und dreht unruhig seine Runden. Dabei ist Fredy kein Angsthund; es braucht lediglich eine gehörige Portion Zeit, Geduld und Ruhe, um Fredys Schutzwall aufzuweichen und zum wahren Fredy vorzudringen. Der ist dann das genaue Gegenteil, nämlich ein anschmiegsamer Schmusebär und Menschenfreund, wenn es sich um „seine“ Menschen handelt!
Wir lernen Fredy hier als feinfühligen, innerlich zarten Galgo kennen. Er ist in seiner Galgo-WG kein Held, der den Ton angibt, sondern eher ein fröhlicher Mitläufer. Beansprucht ein Stärkerer seinen gefüllten Napf oder sein Bett für sich, gibt Fredy freiwillig nach und sucht keinen Streit. Wird der Ton in der Gruppe rauer, zieht Fredy sich schnell ins Blockhaus zurück. Kluger Hund. Bloß nichts riskieren! Auf der Wiese beteiligt Fredy sich an den Rennspielen, ist altersgemäß lustig und möchte überall dabei sein. Trotzdem hat er momentan etwas zu viel auf den Rippen, aber das ist in einer Familie mit täglichen Spaziergängen und Spieleinlagen im Garten sicher schnell wieder abtrainiert.
Wir wünschen uns für Fredy eine einfühlsame Familie mit Garten zum Spielen, die im ländlichen Raum angesiedelt ist. Als Anfängerhund ist Fredy nicht geeignet. Ein souveräner Hundefreund wäre für Fredy vor allem in der Anfangszeit ein großer Gewinn. Kinder sollten schon im Teenageralter sein. Wenn Fredy erst einmal seine Scheu über Bord geworfen hat, ist er ein ganz feiner, zärtlicher Junggalgo, der bereit ist, mit seinen Menschen in eine glückliche Zukunft aufzubrechen.
Fredy ist auf ein Pflegestellen-Sofa gezogen.
Das Pflegestellen-Versager-Virus war mal wieder ganz besonders schnell. Viel Glück zusammen!