Clau

Clau

Geschlecht:Rüde, kastriert
wartet in:Deutschland, Pflegefamilie bei Mainburg
wartet seit:Dezember 2024 (bei der FBM seit Juni 2024)
geboren am:28.06.2022
Größe:ca. 58 cm
Mittelmeerkrankheiten:negativ
Patenschaft:Clau würde sich über eine Patenschaft freuen.
Paten:Nadja .-L., Yvonne A., Simon B.
Besonderheit:sehr menschenbezogen, freundlich, lustig, unkompliziert, sozial; Idiopathische Epilepsie
Adoptionsvoraussetzung:keine Katzen
letztes Update:23.10.2025

Was wir über Clau erzählen können ...


08.09.2024

Clau wartet bei der FBM, entdeckt zu werden. 

Update 01.12.2024

Der kleine Rüde Clau ist bei uns angekommen.

Update 17.12.2024

Clau präsentiert sich hinter Türchen Nr. 17 unseres diesjährigen Adventskalenders:

Was ist ein Clau? Auf jeden Fall etwas, das man unbedingt kennen(lernen) sollte! Clau ist ein kleiner, fröhlicher Springinsfeld, lustig, ausgelassen, ein bisschen verrückt, aber auf eine verdammt liebenswerte Art. Das katalanische Wort "Clau" bedeutet Schlüssel. Und tatsächlich - Clau kann die Herzen der Menschen aufsperren und öffnen, man muss ihm nur zusehen und seine Fröhlichkeit springt über. Gerne flitzt er mit seinen Freunden über die Wiese und sehr gerne klaut einem Clau auch mal die Handschuhe aus der Manteltasche. Warum schüchtern, wenn es auch ganz Clau geht. Clau ist Lebendigkeit und Lebensfreude!

update 25.03.2025

Miniaturgalgo Clau, der im vergangenen Dezember in unserer Auffangstation ankam, wurde hier schnell zum Clausi, denn er ist ein echtes Schätzchen zum Liebhaben. Über Clausi gibt es nur Gutes zu berichten. Er ist lustig, aufgeschlossen, höflich zu allen Hunden und ein wahrer Menschenfreund. Kommt eine seiner Bezugspersonen in die Station, vollführt er Freudentänze. Die Aussicht, dass es gemeinsam auf die Wiese zum Spielen geht, lässt sein Herz Purzelbäume schlagen. Kein Wunder, dass Clau sich ab und zu die Rutenspitze blutig schlägt, wenn er mal wieder zu wild propellert hat.

An er Leine läuft Clau nach erster Aufregung vorbildlich. Er ist kein Hund, der pöbelt oder durch besonderen Jagdeifer auffällt. Er will gerne an der Seite seines Menschen etwas unternehmen und dabei alles richtigmachen. Clau sehnt sich danach, sich seinem Menschen eng anschließen zu dürfen; dann ist er glücklich. Aber er weint auch nicht hinterher, wenn wir die Station verlassen und er zurückbleiben muss.

Clau hat zusammen mit seinen Gassigehern am diesjährigen Galgomarsch in München teilgenommen. Er war zwar sehr aufgeregt bei dem ganzen großstädtischen Trubel und der Vielzahl der Menschen und Hunde, aber hat alles ohne Angst gemeistert. Unbehagen bereitete ihm lediglich die Autofahrt nach München, denn so ganz allein im Kofferraum fühlte er sich doch etwas verloren und tat das durch Fiepen kund. Erst als er näher beim Menschen auf der Rückbank sitzen durfte, war Clau beruhigt und bereit für sein großes Abenteuer. Auf dem Rücksitz kann er entspannen und verschläft sogar die Fahrt.

Clau war unlängst für ein paar Tage in eine Familie gezogen und hat nach Clausi-Art alle durch seine freundliche, unkomplizierte Art bezaubert. Aber eines Morgens bekam er einen Krampfanfall in seinem Körbchen, der mehrere Minuten andauerte. Die umgehend kontaktierte Klinik sah erst Handlungsbedarf, wenn weitere Anfälle folgen würden. Ein vorsorglich vom Haustierarzt gemachtes Blutbild ergab keine Auffälligkeiten. Da die Adoptanten keinen potentiell kranken Hund wollten, brachten sie ihn zu uns zurück. Weder in Spanien noch bei uns in der Auffangstation gab es früher bereits einen derartigen Anfall und wir hoffen sehr, dass es sich um ein einmaliges Ereignis handelt. Clau ist jetzt natürlich unter besonderer Beobachtung, auch wenn wir das in der Auffangstation nicht optimal bewerkstelligen können. Der Umzug in eine Pflegefamilie wäre hierfür wünschenswert.

Clau wurde nach seiner Rückkehr von seiner Galgo-WG wieder herzlich aufgenommen, denn alle mögen ihn. Er wirkte auch höchst erfreut, wieder da zu sein. In Hundegesellschaft ist es eben für Clau auch lustiger als nur als Einzelhund, der er in der Familie kurzzeitig war. Ein Garten und ein Hundefreund zum Spielen wären deshalb in seiner zukünftigen Familie toll, aber er würde sicher auch mit Hunden in der Nachbarschaft oder im Bekanntenkreis Freundschaft schließen. Auf jeden Fall sollte er häufig Hundekontakte haben, da ihm das Spiel mit anderen sein kleines Kasperl-Herz öffnet.

Für uns ist Clausi aufgrund seiner unkomplizierten, offenen und fröhlichen Art für Windhundanfänger geeignet. Aber er ist so viel mehr als das, denn er hat die Gabe, den Menschen Freude zu schenken. Mit Clausi an seiner Seite geht man mit einem Lächeln durch den Tag.

 

update 12.04.2025

Unser kleiner Sonnenschein und Herzensbrecher Clausi hat sich in kurzer Zeit zu unserem größten Sorgenkind entwickelt. Wir hatten ja bereits berichtet, dass Clau wenige Tage nach dem Umzug in eine Familie im März einen Krampfanfall bekommen hatte und in unsere Auffangstation zurückgebracht wurde. Das Glück schien Clau gewogen, denn Anfang April wurde er zusammen mit Jana adoptiert, aber es geschah erneut: Clau bekam wenige Tage nach dem Umzug einen zweiten Anfall und wurde uns zurückgebracht. Clau versteht natürlich die Welt nicht mehr und ist ein Schatten seiner selbst. Er hat ja nichts falsch gemacht und war einfach nur nach Clausi-Art herzensgut und fröhlich, wie immer.

Beide Male kamen die Anfälle am Morgen gegen 4 Uhr, als Clau in seinem Körbchen schlief und dauerten in zwei Schüben insgesamt zwischen 15 und 20 Minuten. Clau schnappt dabei um sich – er ist dabei wohlgemerkt nicht bei Bewusstsein – was die Situation natürlich nicht einfacher macht. Nach Absprache mit unserem Arzt wollen wir einen weiteren Anfall abwarten, um wirklich sicher zu sein.

Was uns Kopfzerbrechen bereitet ist die Tatsache, dass Clau weder in den fünf Monaten bei der FBM noch in den vier Monaten bei uns jemals einen Anfall hatte und zweimal wenige Tage nach Umzug in eine Familie einen schweren Anfall bekam. Natürlich spielt hier Stress eine Rolle, denn auch positiver Stress und die vielen neuen Eindrücke machen etwas mit einem Hund. Die Frage, ob Clau nach der Eingewöhnung in seine Familie vielleicht keinen Anfall mehr bekommen hätte, weil er sich emotional wieder festigen würde, bleibt leider unbeantwortet, da beide Familien ihn sofort zurückgegeben haben. Das ist hier keineswegs als Vorwurf an die Familien zu verstehen, denn Epilepsie ist eine Krankheit, die auch dem Menschen einiges abverlangt. Dazu muss man bereit und in der Lage sein.

Damit kommen wir zu unserer größten Sorge, die uns momentan schlaflose Nächte bereitet. Die Auffangstation ist für einen Hund wie Clau, bei dem der Verdacht auf Epilepsie im Raum steht, natürlich ein denkbar ungeeigneter, um nicht zu sagen gefährlicher Ort. Wir können Clau bei einem Anfall womöglich nicht schützen, weil wir nachts nicht in der Station sind. Clau braucht dringend dauerhaften Anschluss an eine Familie, er braucht Stabilität und Sicherheit und natürlich medizinische Versorgung, falls weitere Anfälle folgen sollten. Wir wissen, dass es nicht leicht ist, für Clau zum jetzigen Zeitpunkt eine Pflegefamilie zu finden, da sein Zustand und seine Prognose zu unklar sind. Aber genau das ist es, was Clau jetzt braucht: Menschen, die ihn jetzt auffangen, emotional zur Ruhe kommen lassen und den Weg gemeinsam mit ihm gehen, wohin er auch führen mag. Wir werden an ihrer Seite sein und alles tun, was in unserer Macht steht. Aber allein werden wir es nicht schaffen. Bitte helft uns! Bitte helft Clau!

update 17.04.2025

Clau hat eine Pflegefamilie gefunden.

update 06.05.2025

 

Wir haben uns etwas Zeit gelassen, bis wir heute wieder von Clau berichten, denn es hat sich einiges getan, seitdem wir vor drei Wochen um Hilfe gebeten haben. Da unser Hilferuf für Clau, bei dem der Verdacht auf Epilepsie im Raum stand, keine Resonanz erzeugt hatte, ist – wieder einmal, müssen wir in tiefer Dankbarkeit sagen, „against all odds“ – unsere Eva in die Bresche gesprungen, die schon so manchen Notfall unter ihre Fittiche genommen hat.

Eva berichtet: „Clau hat sich ganz unkompliziert in sein neues Pflegerudel, bestehend aus fünf Galgorüden, eingefunden. Wir haben es ruhig angehen lassen, denn Clau hatte ja in den Wochen, bevor er zu mir kam, einiges verkraften müssen.

Am fünften Tag nach seiner Ankunft bekam Clau morgens drei kurze Anfälle. Ich hatte Notfallmedikamente griffbereit. Nach  etwa einer halben Stunde war er wieder ansprechbar, jedoch bekam er etwa drei Stunden später einen vierten kurzen Anfall. Darauf machte ich mich sofort auf den Weg in die Tierklinik, denn solche Clusteranfälle sind nicht ungefährlich. Im Auto bekam er einen weiteren Anfall. Nach Ankunft in der Tierklinik wurde Clau sofort behandelt. Er bekam im Abstand von je einer halben Stunde vier Spritzen verabreicht, wurde gründlich untersucht und Blut abgenommen. Clau ließ alles ganz ruhig mit sich geschehen. Ich war an seiner Seite.

Clau bekommt nun ein Medikament gegen Epilepsie, das gewissenhaft alle 12 Stunden verabreicht werden muss. Wir hatten anfangs sehr mit den Nebenwirkungen zu kämpfen, aber nach 10 Tagen besserte sich sein Befinden. Anfälle hatte er seitdem keine mehr gehabt. Aus dem Sorgenkind Clau ist nun wieder ein lustiger, liebenswerter, frecher und schmusiger Hund  geworden. Ich hab ihn nachts im Bett immer an meine Seite genommen, damit ich bei einem Anfall schnell reagieren kann. Das hat er natürlich dankbar angenommen und kuschelt sich jetzt immer ganz glücklich unter meine Bettdecke. Jetzt hoffen wir, dass Clau weiterhin  mit den Medikamenten anfallsfrei bleibt, damit er ein unbeschwertes Leben führen kann.“

update 23.10.2025

Die Pflegemama schreibt:

Seit dem letzten Update hatten wir nochmals mit einigen Anfällen zu kämpfen. Da Clau innerhalb von 4 Wochen zweimal heftige Clusteranfälle hatte, musste er als Notfall 2 Tage stationär in der Klinik behandelt werden. Danach wurde zu den Medikamenten Phenobarbital und Levetiracetam noch Kaliumbromid hinzugefügt. Seither war er anfallsfrei und das sind jetzt schon 11 Wochen.

Da er durch die Nebenwirkungen der Medikamente sehr unruhig, aktiv und fressgierig wurde, haben wir einge Rituale eingeführt, damit er zur Ruhe kommt. Manchmal ist es anstrengend mit ihm, wenn er aber neben mir liegt, sein Köpfchen auf meine Schulter legt und mir ins Ohr schnarcht, strömt seine ganze Liebe durch mich. 

Er ist einfach einmalig, ich möchte, dass ihm diese Anfälle in seinem noch so jungen Leben erspart bleiben. Deshalb müssen die Medikamente gewissenhaft und pünktlich verabreicht werden. Vielleicht gibt es Menschen, die ihn mit seinen Eigenarten genau so lieben und ihm ein Zuhause schenken? Wir wünschen es ihm so sehr!

Sie möchten Clau ein neues Zuhause geben?

Wir freuen uns über Ihr Interesse an Clau. Bitte lesen Sie zunächst die Adoptionsgrundlagen und füllen die Adoptionsanfrage aus.

 

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Sie möchten mehr über Clau erfahren?

Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.
 

Ansprechpartner:Bianca Seefeld
Email:bianca.seefeld@galgorettung-fs.de
Tel.:09173 79916
Ort:91177 Thalmässing