| Geschlecht: | Rüde, kastriert |
| wartet in: | Deutschland, Pflegefamilie bei Frankfurt |
| wartet seit: | März 2025 (bei Mastines en la Calle seit Febr. 2025) |
| geboren am: | ca. 2015 |
| Größe: | ca. 36 cm |
| Mittelmeerkrankheiten: | negativ |
| Patenschaft: | Rodolfo würde sich über eine Patenschaft freuen. |
| Paten: | Marion und Uwe Minderlein, Markus + Maria Berg |
| Besonderheit: | rüstiger Senior, aufgeschlossen, anhänglich |
| Adoptionsvoraussetzung: | |
| letztes Update: | 16.12.2025 |
Rodolfo wartet bei Mastines en la Calle auf seine Familie.
Der alte, kleine Rüde hat eine Pflegefamilie gefunden und kann schon bald nach Deutschland reisen.
Rodolfo ist in Deutschland angekommen und direkt auf sein Pflegesofa gezogen.
Anfang März erreichte unsere Freunde von Mastines en la Calle die Nachricht von einem kleinen Hund, der völlig allein und verlassen zurückgelassen worden war. Sie eilten los, um ihn zu retten, doch als sie ankamen, war er bereits in der Perrera gelandet. Letztendlich gelang es ihnen aber trotzdem, ihn in Sicherheit zu bringen.
Vor einer Woche ist der kleine Rodolfo bei seiner Pflegefamilie in der Nähe von Darmstadt angekommen und zeigt sich als rundum reizender Opi!
Rudi, wie er von seiner Pflegefamilie genannt wird, ist ganz ohne Scheu und verfolgt den Mann des Hauses auf Schritt und Tritt, wenn es ihm möglich ist. Er möchte am liebsten überall dabei sein. Im Haus bewegt er sich überall ohne Probleme und auch glatte Treppen stellen kein Hindernis für ihn dar.
Trotz seiner geringen Größe bewegt er sich zwischen den anderen Hunden der Familie ganz locker; Streitereien geht er aus dem Weg.
Er bringt nur ca. 5 kg auf die Waage und besonders die hintere Körperhälfte wirkt recht rappelig-dünn. Das ist sicherlich einerseits seinem Alter geschuldet, aber andererseits auch dem Umstand, dass er mit einem vollkommen maroden Gebiss ins Refugio kam, so dass er sich erst einmal einer Zahn-OP unterziehen musste; leider war keiner der Zähne mehr zu retten und sie mussten alle gezogen werden. Aufgrund seiner Zahnlosigkeit bekommt er sein Nassfutter zusätzlich püriert und als Suppe gereicht, die er sich dann mit großem Eifer einverleibt.
Hin und wieder wirkt Rudi ein wenig desorientiert. Wenn er seine Menschen nicht mehr sieht, steht er manchmal ratlos da. Wahrscheinlich hört und sieht er auch nicht mehr so gut.
Sein neues Revier hat der kleine Mann umgehend gewissenhaft markiert, damit gleich auch alle wissen: „Hier wohne ich jetzt!“ Das Prozedere wurde zuerst draußen auf dem Hundeplatz vollführt und danach im Haus. Zwar war das Bläschen zu dem Zeitpunkt bereits nachhaltig geleert, aber das Beinchen musste auch noch am letzten Stuhlbein gehoben werden. Darum trägt er aktuell eine Rüdenbinde, wenn seine Menschen ihn nicht im Blick haben. Als gewitztes Kerlchen wird er sicherlich bald lernen, dass nur draußen gepieselt wird!
Draußen ist Rudi neugierig und beschnüffelt alles mit großem Interesse. Eine Leine hat er wahrscheinlich in seinem bisherigen Leben nicht kennengelernt, jedenfalls kann er damit nicht viel anfangen. Aber da er ein Winzling ist, stellt einen das als Mensch nicht vor größere Herausforderungen. Autofahren kennt er vermutlich auch nicht. Das bereitet ihm Unbehagen, dem er durch Bellen Ausdruck verschafft.
Trotz der kleinen Zipperlein und Eigenheiten ist Rudi ein Hündchen, das sofort das Herz berührt. Sein Fell ist super weich, so dass man ihn die ganze Zeit streicheln möchte – ein Handschmeichler also.
Nun sucht der kleine Herzenshund eine Familie, bei der er behütet seinen Lebensabend verbringen darf.
Rodolfo – Rudi – Rudirudi auf der Suche nach seiner Für-immer-Familie.
Der kleine Rudi ist Ende März 2025 bei uns aufs PS-Sofa gehüpft und hat sich ganz selbstverständlich in die Hundegruppe eingefügt. Das Männlein wurde uns aus Spanien mit dem Geburtsjahr 2015 gemeldet, in seinem Pass wurde aber dann 2018 eingetragen. Der Tierarzt und wir denken, dass 2015 eher passt.
Was wir mittlerweile noch über ihn sagen können:
ER IST EINFACH ZUCKERSÜß! Er ist ein kleiner Herzenshund im Opi-Alter! Er geht bei uns ganz selbstverständlich ein und aus, drängelt sich durch den kleinsten Spalt in die Küche (könnte ja
was abfallen für ihn), weiß mittlerweile, dass er sein Geschäft draußen verrichten soll (kleine Missgeschicke passieren viel seltener und markiert wird gar nicht mehr im Haus), läuft super an der Leine mit (lieber neben- oder hinterher statt vorneweg), orientiert sich draußen toll an seinen Menschen, braucht keine stundenlangen Wanderungen mehr, sucht sich die kuscheligsten Plätzchen im Haus aus und „residiert“ dann dort, ist an fremden Hunden und Menschen meist uninteressiert
(was ihn zu einem entspannten Begleiter macht), sucht nachts den Körperkontakt (jaaaaa, er schläft ganz ruhig mit im Bett, tief eingekuschelt in die Bettdecke), ist auch tagsüber am liebsten nah dabei, ist nicht mäkelig beim Futter (bekommt nur Nassfutter oder mal ein Stückchen weiche Banane o.ä.,
weil er ja keine Zähne mehr hat), reagiert prima auf seinen Namen und Rückruf, ist das perfekte Heizkissen auf dem Schoß abends beim fernsehen, hat den goldigsten Kleine-Hunde-Blick ever drauf und man MUSS ihn einfach gern haben, wenn er aufwacht und einen anguckt und das kleine Züngelchen hängt ganz entspannt seitlich aus dem Maul (fehlen ja die Zähne, die es sonst halten)!
Rudi kam mit 2 „Baustellen“ aus Spanien zu uns:
1. Er humpelte vorne rechts und hob das Beinchen auch oft im Stehen an. Das Bein ist auch weniger bemuskelt (sieht man äußerlich nicht, aber der Tierarzt hat es gefühlt). Er wurde geröntgt, aber ohne eindeutigen Befund. Auch Schmerzmittel brachten keine Besserung. Er humpelt immer noch.
2. Rudi hat direkt nach dem Fressen immer „geschmatzt“ (mal nur ein paar Minuten, mal über eine Stunde). Auch deswegen wurde er dem Tierarzt vorgestellt. Dieser fand eine Fistel, die operativ verschlossen werden sollte. Das für die OP benötigte Blutbild zeigte eine Bauchspeicheldrüsenentzündug (er zeigte außer dem Schmatzen keinerlei andere Symptome). Also musste vor der OP erst die Entzündung behandelt werden. Nachdem die Blutwerte in Ordnung waren, hörte das Schmatzen aber nicht auf. Die Fistel-OP hat er gut weggesteckt und war der Liebling in der Tierarztpraxis. Aber auch einige Zeit nach der OP schmatzt er immer noch. Wir haben Magenschutz, Magensaftblocker, Anti-Übelkeit-Tabletten und Schmerzmittel probiert. Nichts half. Rudi schmatzt. Und stößt manchmal Futter auf. Wir sind am Überlegen, ob und was wir noch für den kleinen Kerl tun können.
Tja, wie es so ist bei Lebewesen, gibt’s auch ein paar wenige „not so amused“-Eigenschaften vom kleinen Mann und die wollen wir euch auch nicht vorenthalten:
Er ist sehr wachsam (vielleicht kann er manche Geräusche auch nicht mehr so gut zuordnen?) und bellt dann viel und laut. Er bleibt nicht gerne alleine (unabhängig von anderer Hundegesellschaft) und bellt dann auch. Auch im Auto bellt er immer noch. Und er markiert draußen wild scharrend – wenn man nicht aufpasst – Gartenstühle, Regale, Hausecken etc. Da kommt der „spanische Stier“ in ihm hoch und er muss der Welt zeigen, wo er gerade war und wer hier der Tollste ist! Aber hey, könnte schlimmer sein, oder?!? Bellen und Markieren – Trillibillimillionen Hunde machen das!
Wir wünschen uns für Rudi eine tolle Für-immer-Familie, die ihn mit seinen kleinen Macken so lieb hat, wie er es verdient und die er mit seinen vielen tollen Seiten so überzeugen kann, dass sich ihr Herz erwärmt. Rudi hat noch so viel Liebe zu bieten! Wer möchte ihn kennenlernen?
Wir freuen uns über Ihr Interesse an Rodolfo. Bitte lesen Sie zunächst die Adoptionsgrundlagen und füllen die Adoptionsanfrage aus.
Sie haben Rodolfo in Ihr Herz geschlossen, können ihn aber leider nicht adoptieren? Übernehmen Sie doch eine Patenschaft für Rodolfo.
Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.
| Ansprechpartner: | Bianca Seefeld |
| Email: | bianca.seefeld@galgorettung-fs.de |
| Tel.: | 09173 79916 |
| Ort: | 91177 Thalmässing |