| Geschlecht: | Hündin, kastriert |
| wartet in: | Deutschland, Dauerpflegestelle bei Aschaffenburg |
| wartet seit: | Sept. 2025 (bei der FBM seit April 2025) |
| geboren am: | 30.04.2024 |
| Größe: | ca. 59 cm |
| Mittelmeerkrankheiten: | negativ |
| Patenschaft: | Plutona würde sich über eine Patenschaft freuen. |
| Paten: | Myriam C., Julia Hülsmann, Gabi und Marina Thomas, Isabel Küffer, Sabine Röhm |
| Besonderheit: | zart, schüchtern, starke Probleme beim Laufen, rechtes Vorderbein amputiert, linkes Vorderbein deformiert, lebt mit Katzen zusammen |
| Adoptionsvoraussetzung: | |
| letztes Update: | 09.01.2026 |
Plutona wurde zusammen mit ihrem Bruder Pluton abgegeben.
Leider sah man bei der FBM sofort, dass mit Plutonas Vorderbein etwas nicht stimmt.
Inzwischen ist klar, dass das Vorderbein operiert werden muss. Wir hoffen alles wird gut, die OP hilft und Plutona kann nach entsprechender Genesung zu uns reisen.
Plutona ist in Deutschland angekommen und direkt auf ihr Pflegesofa gezogen.
All you need is faith trust and a little pixie dust… (Peter Pan)
Vor 10 Tagen reiste Plutona zu uns. Ein kleines, zartes, schüchternes Mädchen. Wir wussten von einem operierten Vorderbeinchen. Schnell zeigte sich das beide Vorderbeinchen ihr große Probleme bereiten. Ihr rechtes Beinchen, welches in Spanien mit einer extra für sie angefertigten Platte versteift wurde entzündete sich. Ihr linkes Beinchen weist eine Deformation auf und ist kaum belastbar. Der rasch angesetzte Tierarzt Termin zeigte im Röntgen eine Infektion im unteren Bereich der Platte und im linken Beinchen eine reduzierte Knochenstruktur, eine alte zurückliegende unbehandelte Infektion, welche zur Deformation des Beinchen führte.
Am gestrigen Tage wurde Plutona operiert, es wurde die unterste Schraube der Platte entfernt welche die aktuellen Probleme verursacht. Im Moment bekommt sie eine Antibiose und Schmerzmittel. Die eingesetzte Platte soll, wenn möglich, erhalten werden. Dies wird mit Kontrolle-Röntgen überprüft werden müssen. Ihre Lauffähigkeit wird abhängig sein von einem dosierten Muskelaufbau. Sobald die Operationswunde verheilt ist beginnen wir mit Physiotherapie.
Aktuell hüpft Plutona etwa 200 Meter, danach sind ihre Vorderbeinchen nicht in der Lage sie zu tragen. Auf unseren Gassirunden „hüpfen“ wir dann eben die ersten Meter welche zu schaffen sind, wenn ihre Beinchen ermüden fährt sie in ihrem Plutona-Porsche mit uns durch den Wald. Bedingt wohl durch die Schmerzen in ihren Beinen zeigte sich die kleine Zwergin am Anfang sehr zurückgezogen und in Abwehrhaltung wenn meine Zwerge sie vorsichtig in Augenschein nahmen. Nun aber fängt sie zaghaft an zu lächeln, sucht die Nähe der Anderen und zeigt in ihren Möglichkeiten kleine Spieleaufforderungen.
Ihre beste Freundin war von Anfang an unsere Katze Momo, von ihr lässt sie sich das Beinchen streicheln und das Köpfchen putzen. Besorgnis hegt sie allerdings noch ob der Essensvorräte. Plutona ist ein kleines Mädchen welches wohl auf Grund ihrer Besonderheit sich rasch ein Erwachsenen-Kostüm gebastelt hat (musste). Sie entdeckt täglich nun wie fein es ist ein Kind sein zu dürfen.
Ihre Vorderbeinchen werden nicht gesund werden. Doch wir glauben das mit viel Geduld, Vertrauen, Zeit und Liebe sich ihr Weg findet. Über positive Gedanken würden wir uns sehr freuen, wenn viele wünschen darf es gut werden.
Claudia, Plutonas Mama, berichtet:
Die Geschichte einer kleinen Galga
„Im Frühjahr 2025 wurde die Galgorettung Fränkisches Seenland von befreundeten Tierschützern gefragt, ob sie zwei junge Galgos übernehmen könnte. Sie sagte zu und die Geschwister Plutona & Pluton wurden zur FBM gebracht, um von dort aus nach Deutschland zu reisen.
Plutonas Vorderbeinchen gaben den Tierärzten in Spanien Anlass zur Sorge. Deformiert, wahrscheinlich von Geburt an, zusätzlich ein alter Bruch im rechten Bein.
Man beschloss zu operieren. Das schlimmere rechte Beinchen wurde mit einer Metallplatte versteift.
Im Sommer durfte ihr Bruder nach Deutschland reisen, doch Plutona lag noch immer auf der Krankenstation. Ich hatte ihr Bildchen gesehen, dass eine Pflegestelle gesucht wird und ich bot Bianca ein Erholungs-Plätzchen für sie an.
Es könne dauern bis sie reist, nun gut. Im September dann plötzlich die Nachricht...Plutona kommt.
Es war zwar in Spanien noch eine zweite OP für das andere Vorderbeinchen angedacht, doch Bianca widersprach dem kurzum.
Am 25. September 2025 machte sich ein kleines Mädchen auf eine große Reise. Am 27. September holte ich Plutona bei Bianca ab.
Schnell war das Ausmaß der gesamten Problematik sichtbar. Das rechte operierte Beinchen war kaum lauf-bar, Plutonchen zog es wie einen Fremdkörper hinter sich her, das linke Beinchen zu schwach, um sie zu tragen. Und Furchtbar-Schmerzen.
Alles haben wir angedacht, Physiotherapie, Bandagen, Schmerz-Medikamente. Dann kam das Fieber, die erste Infektion. Und die erste OP. Es wurden Schrauben entfernt, die vermeintlichen Übeltäter. Ziel war es, die Platte zu erhalten, das Beinchen zu erhalten, da das linke Beinchen fraglich in der Belastung war. Kaum verheilt, die nächste Infektion. Das Röntgenbild zeigte nun einen massiven Knochenabbau innerhalb weniger Wochen. Der Verdacht auf ein Osteosarkom stand im Raum. Es folgte die nächste Operation, die Entfernung der Metallplatte. In der Erholungsphase nach Absetzen der Antibiotika-Therapie begann es wieder von vorne. Ein dickes Beinchen, Fieber, Schmerzen. Das Antibiogramm bestätigte, was wir ahnten und wies uns nur noch ein einziges wirksames Antibiotikum mit einer geringfügigen Sensibilität aus. Fraglich, wann auch dieses in die Resistenz kippt.
Es stand die Amputation im Raum.
Gesprochen hatten wir darüber schon immer wieder die letzten Monate, immer davon Abstand genommen, auf Grund des wackeligen linken Beinchens, was verbleiben würde und dann nun das Gesamtgewicht tragen müsste. Es wurde ganz viel gesprochen, ver-telefoniert, Meinungen ausgetauscht.
Und es gab nun einen Termin für die Amputation. Ich wusste am Abend zuvor noch nicht, ob ich ihn wahrnehmen würde. Eine weitreichende Entscheidung.
Wir sind zum Tierarzt gefahren. Und wir haben ihr Beinchen verloren. Eine intensive Zeit.
Wir wurden und sind begleitet von einem tollen Verein und wunderbaren Menschen (Bianca & Ute habt Dank), die uns unterstützt und zugehört haben, zu jeder Tageszeit. Auch mich aushaltend, in meiner überbordenden Emotionalität. Geht es um meine Zwerginnen bin ich ‚anstrengend‘.
Mayumi ist der japanischen Sprache entlehnt. Eine Bedeutung dieses Namens ist "Wahre Schönheit", der Realität mit Anmut zu begegnen. Das ist sie und das tut sie, die kleine zauberhafte Galga auf ihrer großen Lebensreise.
Mayumi & Claudia“
Und noch eine gute Nachricht zum Schluss: Dank einer ganz großartigen Auktion auf Facebook konnten so viele Spenden gesammelt werden, dass Plutona/Mayumi einen Buggy und einen maßgefertigten Rollwagen bekommt! Der Buggy ist bereits da und in dieses „fahrende Haus“ kann Mayumi einsteigen, wenn sie auf dem Spaziergang müde wird. Der Rollwagen wird ihr neue Eigenständigkeit und Bewegungsfreiheit verleihen und ist in Auftrag gegeben.
Wir danken allen Beteiligten und besonders den Initiatorinnen der Auktion für ihre Großzügigkeit und ihr Engagement! Eure Hilfe beflügelt Mayumi, die nun endlich frei von Schmerzen richtig glücklich werden soll. Und natürlich danke an Dich, liebe Claudia, dass du mutig genug bist, um dieser jungen, vom Schicksal so schwer geprüften Galga Licht und Liebe zu bringen.
„For there is always light,
if only we’re brave enough to see it.
If only we’re brave enough to be it.“
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