Lolo

Lolo

Geschlecht:Rüde, kastriert
wartet in:Deutschland, Auffangstation
wartet seit:Sept. 2025 (bei der FBM seit Juni 2025)
geboren am:23.05.2022 (wir schätzen 2024)
Größe:ca. 64 cm
Mittelmeerkrankheiten:negativ
Patenschaft:Lolo würde sich über eine Patenschaft freuen.
Paten:Sibylle S., Henri Lehmann
Besonderheit:aufgeschlossen, anhänglich, verspielt, unsicher bei Neuem; könnte auch als Einzelhund glücklich werden
Adoptionsvoraussetzung:ländliches Umfeld, Garten
letztes Update:03.12.2025

Was wir über Lolo erzählen können ...


26.07.2025

 

Lolo wartet bei der FBM entdeckt zu werden.

update 01.10.2025

 

Lolo ist bei uns angekommen.

Der kleine, zierliche Rüde zeigt sich überaus freundlich und aufgeschlossen uns Menschen gegenüber.

In seiner Hundegruppe kommt er auch gut zurecht und ist beim Spiel bereits mitten drin.

Update 31.10.2025

Neue Fotos von Lolo:
 

Hier sind die Bilder im Überblick zu sehen.

Update 22.11.2025

Neue Fotos von Lolo:
 

Hier sind die Bilder im Überblick zu sehen.

update 03.12.2025

 

Lolo verkörpert Lebensfreude und jugendlichen Überschwang. Der schlanke, mittelgroße Rüde sucht den Kontakt zum Menschen und schmust für sein Leben gern. Er liebt es, sich uns fest in die Arme zu schmiegen, sein Köpfchen zärtlich an uns zu drücken und gehalten zu werden. Kommen Besucher in sein Gehege, werden diese begeistert begrüßt. Da wird Lolo schon einmal etwas von seiner überschäumenden Freude mitgerissen. Die Euphorie ist in solchen Momenten einfach stärker als seine Selbstbeherrschung.

Im Umgang mit den anderen Hunden ist Lolo genauso offen und gesellig. Deshalb teilt er sich momentan nicht nur mit anderen Galgos, sondern auch mit zwei spielfreudigen Welpen – einem Bodeguero und einem Schäferhund-Mischling – sein Gehege und das klappt einwandfrei. Gerne wird auch gemeinsam im Gehege gespielt. Selbst bei der Verteilung des Futters, wo einer der Welpen schon einmal Hektik verbreitet und einen fremden Napf kapern will, bleibt Lolo freundlich und geht Streit aus dem Weg.

Was Lolo im Moment noch fehlt, das ist innere Ausgeglichenheit. Das liegt, so sind wir überzeugt, an seinem jugendlichen Alter von geschätzten anderthalb Jahren. Zwar wurde bei der Fundación Benjamín Mehnert ein Alter von drei Jahren im Impfpass vermerkt, doch wissen wir, dass Lolos Jäger ihn bei der Abgabe im Juni 2025 als Einjährigen bezeichnete und das passt sowohl körperlich als auch mental viel besser zu dem Lolo, den wir hier vor uns haben.

Lolo erscheint uns als ein großes Kind, dem seine Jugend geraubt worden ist. Es fehlte ihm nicht nur die Möglichkeit, unbeschwert zu spielen, sondern vermutlich auch die Chance, viel von der Welt zu sehen und neue Eindrücke zu sammeln. Deshalb muss Lolo noch viel von seinem Menschen an die Hand genommen werden, denn er reagiert stark auf Außenreize.

Bei seiner Ankunft in unserer Auffangstation im September zeigte Lolo sich noch ziemlich unruhig und stressbelastet, wenn wir mit ihm die Station verließen. Sobald er den Hof mit anderen Menschen und Hunden sah, geriet er in einen emotionalen Ausnahmezustand. Er wollte unbedingt zu den anderen hin und zog und sprang in deren Richtung. Wir haben hier mit viel Ruhe gearbeitet, blieben lange stehen und schauten, damit Lolo alles auf sich wirken lassen und verarbeiten konnte. Oft haben wir ihm dabei geholfen, indem wir ihn gehalten haben, um Ruhe zu finden. Mittlerweile klappt es ganz gut, aber es gibt immer noch Situationen an der Leine, in denen er emotional überfordert ist. Lolo braucht deshalb hundeerfahrene, in sich gefestigte Menschen, die ihm mit Ruhe zur Seite stehen und alles zeigen.

Auch im Auslauf kann es passieren, dass die Emotionen mit Lolo durchgehen. Wieder ist der Mensch gefragt, der ihm vermitteln kann, dass kein Grund zu Hektik besteht, wenn beispielsweise fremde Hunde vorbeigehen, sondern dass man sich auch hier die Situation erst einmal anschauen kann. Meistens kann Lolo mit menschlicher Unterstützung dann schnell wieder umschalten und wendet sich lieber dem Spiel zu.

Es dürfte jedem klar sein, dass Lolo in einer Stadt nicht zurechtkommen würde, da hier zu viele Reize auf ihn einstürmen, die er noch nicht kennt. Lolo braucht ein ländliches Umfeld und einen Garten zum Spielen, um ausgeglichen zu sein. Da Lolo so menschenbezogen ist, könnte er auch als Einzelhund glücklich werden, sofern mehrmals die Woche Kontakt zu anderen Mensch-Hund-Teams besteht. Denn Hundefreunde zum Rennen und Spielen braucht er wie die Luft zum Atmen. Lolo soll nun endlich die Chance bekommen, seine verlorene Jugend nachzuholen, zu lernen und innerlich zu wachsen!

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Ansprechpartner:Bianca Seefeld
Email:bianca.seefeld@galgorettung-fs.de
Tel.:09173 79916
Ort:91177 Thalmässing