| Geschlecht: | Rüde, kastriert |
| wartet in: | Deutschland, Pflegefamilie bei Eisleben |
| wartet seit: | Sept. 2025 (bei der FBM sedit Jan. 2025) |
| geboren am: | 09.01.2023 |
| Größe: | ca. 68 cm |
| Mittelmeerkrankheiten: | negativ |
| Patenschaft: | Gandhi würde sich über eine Patenschaft freuen. |
| Paten: | Dorothea S., Marianne V., Antonia Cegla |
| Besonderheit: | lustig, spiel- und rennfreudig, sehr menschenbezogen, kinderlieb, lebt u.a. mit kleinen Windhunden zusammen; leichte Hüftdysplasie, Schäden an Schulter und Halswirbelsäule durch ein altes Trauma machen keine Probleme |
| Adoptionsvoraussetzung: | keine Katzen, Garten oder gesicherter Auslauf |
| letztes Update: | 25.02.2026 |
Gandhi wartet bei der FBM entdeckt zu werden.
Gandhi zeigt leichte Koordinationsstörungen beim Gehen. Die Röntgenbilder zeigen eine leichte Hüftdysplasie, Luxation der Halswirbel C5-C6 und eine alte Verletzung des rechten Schulterblatts.
Wir wissen nicht, woher diese Verletzungen stammen, vermutlich aber durch einen Schlag / ein Trauma.
Gandhi ist bei uns angekommen.
Jung, lustig, aufgeschlossen, immer gern bei jedem Spiel dabei, das ist Gandhi.
Menschen liebt er ebenso, nur beim ersten Kennenlernen kann er sich ein wenig unsicher zeigen.
Sein Gangbild zeigt hier bisher keine Besonderheiten. Einzig eine Verknöcherung /ein Überbein an der Schulter ist zu sehen.
Gandhi bekommt täglich seine Tabletten. Wir werden ihn auch bald unserem Tierarzt hier vorstellen.
Gandhi präsentiert sich hinter Türchen Nr. 9 unseres diesjährigen Adventskalenders:
Ein lustiger, aufgeschlossener Rüde, der nach einer ersten Vorsicht bei Fremden sehr anhänglich und verschmust ist. Gandhi soll nach Mitteilung aus Spanien Koordinationsschwierigkeiten haben. Wir haben das noch nicht bemerkt, werden Gandhi aber zeitnah noch einmal beim Tierarzt vorstellen.
Gandhi trägt die Sonne im Herzen! Wo dieser knapp drei Jahre alte, unkomplizierte Galgorüde ist, da werden Trübsal und Langeweile weggefegt, denn Gandhi steckt jeden mit seiner guten Laune an. Gegenüber Fremden ist er beim ersten Kennenlernen ein wenig verhalten, aber das verfliegt im Handumdrehen und schon sind sie beste Freunde. Gandhis Herz ist groß und lässt sich leicht durch gemeinsame Aktivitäten gewinnen. Wenn er nicht gerade mit Spielen beschäftigt ist, steht er am liebsten ganz nah bei einem, um ausgiebig gekrault zu werden.
Greifen wir zu Halsband und Leine, tanzt Gandhi vor Freude um uns herum und stibitzt schon einmal eine Leine oder einen Hundemantel, wenn wir gerade einen der anderen Galgos für den Spaziergang anziehen. Ein kleiner Schabernack bereichert aus Gandhis Sicht das Leben ungemein und seine zukünftigen Menschen sollten an solchen Scherzen auch Freude haben, denn sie sind Teil seiner Persönlichkeit. Auf dem Spaziergang ist Gandhi ein angenehmer Begleiter, geht gerne voraus und zeigt, wenn ihn etwas interessiert. Bei Hundebegegnungen bleibt er gelassen.
Gandhis spielerische Ader hat uns am Anfang sehr geholfen, als die kleine Angstnase Agava die ersten Male mit auf der Wiese war. Nachdem Agava sich trotz Schleppleine nicht in unsere Nähe traute, haben wir Gandhi, der davor schon Spaß dran hatte, die Schleppleine ins Maul zu nehmen, zu ihr geschickt. Und tatsächlich nahm Gandhi ihre Schleppleine auf und hielt sie so lange, bis wir sie übernehmen konnten.
Gandhi spielt gerne mit den anderen Hunden, beteiligt sich auf der Wiese an Rennspielen und ist überall, wo gerade Stimmung ist. Ein kleines Party-Nockerl! Findet sich gerade kein Partner, hat er aber auch alleine mit seinen Spielzeugen Spaß. Er lässt sich nicht von jedem sein Spielzeug abnehmen und kann sich hier auch einmal durchsetzen.
Da Gandhi bei seiner Ankunft bei der Fundación Benjamín Mehnert im April 2025 leichte Koordinationsstörungen beim Gehen zeigte, wurden Röntgenaufnahmen gemacht. Es wurde eine leichte Hüftgelenksdysplasie festgestellt. Außerdem zeigen sich im Bereich der Halswirbelsäule und des Schulterblatts Fehlstellungen, die vermutlich von einem Schlag oder Trauma herrühren. Bei uns bewegt Gandhi sich von Anfang an ohne Probleme; er rennt und springt mit Ausdauer und ohne Anzeichen von Schmerzen auf der Wiese und stützt sich auch gerne mit den Vorderpfoten auf unseren Armen auf, um sich aufzurichten und uns nah zu sein. Trotzdem haben wir im Januar einen Termin beim Spezialisten ausgemacht, um klarer zu sehen, wie gravierend die Schädigungen sind und ob sie irgendwelche Risiken bergen.
Gandhi freut sich unterdessen seines Lebens, rennt und hüpft wie kaum ein zweiter Galgo derzeit in der Station und tut das, was er am besten kann: gute Laune verbreiten!
Ein Video von Gandhi:
Gandhi ist zusammen mit Noche auf ein Pflegestellensofa gezogen.
Die Pflegefamilie schreibt:
Wie stellt man eine absolute Ausnahmeerscheinung gebührend vor? Wir beginnen mit den üblichen Aspekten, die oft für Menschen wichtig sind …dann werden wir aber so richtig losschwärmen; versprochen!
Der wunderschöne und auch für einen Galgo recht große Gandhi ist auf seiner Suche nach seinem besten „Für-immer-Zuhause“. Er ist im Pflegerudel angekommen, findet sich inzwischen gut zwischen den großen, kleinen und auch den winzigen Windhunden hier zurecht. Er war sehr schnell stubenrein und kann auch bereits einige Stunden mit dem Rudel zusammen auf seine Menschen warten. Er fährt schon relativ entspannt mit im Auto oder Wohnmobil, lediglich die große Freude welches Abenteuer am Ende der Fahrt wartet, lässt ihn beim Anhalten etwas aufgeregt sein.
Das Laufen an der Leine wird jeden Tag weiter geübt. Ist man alleine mit ihm unterwegs, läuft er schon ganz artig und entspannt mit. Im Rudelspaziergang muss er noch sehr viel nach den anderen Vierbeinern in der Gruppe schauen, um ja nichts zu verpassen. Lediglich distanzlosen fremden Menschen, manchen selbstbewussten Hunden beim Spaziergang und unbekannten Tieren gegenüber (Pferde, Schafe und Rinder auf Koppeln), zeigte er sich im Einzelfall noch etwas aufgeregt. Bei Begegnungen wie oben beschrieben sollte er weiter mit seinen Menschen üben können, Vertrauen erleben und gemeinsame Abenteuer bestehen dürfen. Er lässt sich durch eine aktive Präsenz seiner Menschen (physisch wie mental) sehr schnell beruhigen und stressfrei weiter begleiten.
Er freut sich auch sehr über ein wenig Bewegungsfreiheit an einer Schleppleine. Generell kann man sich kaum vorstellen, wie so ein großer Kerle zum absoluten Hopsefrosch vor Freude wird, wenn es raus geht. Er liebt es. Auf eingezäunten Freilaufflächen zeigt er sehr beeindruckend wie wunderschön Physik sein kann. Wenn windschnittige Masse mal affenartiger Geschwindigkeit über die Wiesen stürmt, dabei Kurven schlägt, springt, gefühlt durch alle Gänge hochschaltet und mit einem riesigen Hundelachen auf dem eleganten Gesicht auf einem zugeflogen kommt, kennt man die Definition von „Lebensfreude“. Wo er die Gelegenheit bekommt diese muskulöse und doch sehr feingliedrige Physis in voller Geschwindigkeit zu demonstrieren, hinterlässt er bleibende Eindrücke. Er braucht hier nicht zwingend andere Hunde, er wirft sich Spielzeuge selbst in die Luft, prescht hinterher und vergisst die Welt um sich herum völlig. Im Rudeltoben spielt er immer freudig, kraftbetont und seinem, noch jungen Alter entsprechend ausgelassen. Es braucht noch weitere Übung um diesem herrlichen, großen Athleten noch mehr Gespür für Nähe und Distanz, Krafteinsatz und Koordination im bewegten Rudel zu vermitteln. Auch hier gab es nie Übergriffe oder aggressive Attacken von Gandhi ausgehend, manche kleinere dominante Hunde fühlen sich jedoch schlicht und ergreifend überfordert von so viel wirbelnder Energie im XXL Format. Die Dosierung der eingesetzten Energie gelingt dem Jungspund jedoch auch schon täglich besser.
Sein Verhalten im Haus ist sehr angenehm. Bei seiner Ankunft vor ca. 5 Wochen war er nach kürzester Zeit bereits begeistert im Spiel mit der Hausgemeinschaft, Er liebt Quietschtiere und Alles was man herumschleppen kann. Gandhi bringt Hausschuhe, Geschirrhandtücher, kleine Decken aus Hundekörbchen, Topflappen und alles was als „Schnuffeltuch“ dienen könnte. Er macht diese nicht kaputt, sie begleiten ihn aber „überall mit hin“.
Auch den Wettbewerb um die besten Couchplätze schließt er immer mit einer Medaille ab.
Alleine seine Körperlänge reicht, um einen 2-Sitzer völlig alleine zu okkupieren. Doch da kommt eine weitere Superfähigkeit zum Tragen. Wenn Gandhi die Chance hat sich zu einem Menschen dazu zu kuscheln, passt er auf den Platz eines winzigen Windspiels. Wie er dies macht? Er schlingelt und schlängelt sich wie eine Eidechse, um einen herum, hinter einem lang, zwischen den Beinen hindurch oder notfalls auch einfach wie ein Sahnehäubchen obendrauf. Wird er dabei ausgiebig gekrault und gestreichelt dreht er sich auf den Rücken, grinst und robbt sich auf der ganzen Couch genießerisch entlang. Völlig entrückt und überglücklich grinst er dann über das ganz, schmale Gesicht. Er kann dies stundenlang genießen und kommt völlig zur Ruhe. Hält man dieses Kuschelmonsterle im Arm, versteht man die Definition von „Glückseeligkeit“
Wie alle Galgos ist auch Gandhi kein Kostverächter. Er liebt Leckerchen in jeglicher Form, zeigt sich auch Käsestückchen gegenüber als sehr bestechlich und kann diese schon aus der Luft fangen. In der Küche sollte daher kein Essen liegengelassen werden, das man noch für sich gedacht hatte …
Ebenfalls selten und herrlich zu beobachten ist Gandhis Vorliebe und Begeisterung gegenüber Kindern und Jugendlichen. Er mag beide sehr gerne, zeigt keine Angst; allerdings sollten sie aufgrund seiner Größe bereits standfest und sicher in der Bewegung sein.
Wenn Sie also die Familie oder der Mensch für diesen wundervollen, atemberaubend schönen, liebenswerten Tobewicht sind und Gandhi zeigen möchten wo „sein endgültiges Paradies wohnt“ dann freuen wir uns über ihre Kontaktaufnahme.
Was wir uns als Pflegestelle für Gandhi wünschen:
Ein Leben als Hund in passender Hundegesellschaft oder ausreichend Zeit seiner Menschen sich mit ihm zu beschäftigen und ihm auch die Nähe zu ermöglichen, die er unbedingt sucht. Für uns ist Gandhi auch toll als „Bürohund“ vorstellbar, sofern er langsam in einen solchen Job eingearbeitet wird.
Ein Windhund, und hier ein gesunder, starker Jungrüde, möchte die Gelegenheit zum Freilauf. Mit einer solchen Urgewalt an Größe und Highspeed-Limit wird jedoch kaum ein anderer Hund (nur wenige windige Artgenossen und wirklich KEIN anderer Hund) mithalten können. So sollte hier ein gemeinsames „Rennen lassen“ nur auf sicher eingezäuntem Gelände, nur unter Aufsicht und zum Schutz der langsameren Spielgefährten mit Rennmaulkorb erfolgen.
Menschen, die lange Spaziergänge und Runden auf dem Auslauf genießen können, die einen Seelengefährten suchen, der Tag und Nacht der beste Freund sein möchte - einfach DEN Hund fürs Leben, diese Menschen dürfen sich gerne bei uns melden und Gandhi kennenlernen. Er wartet hoffentlich nicht so lange - jetzt wo er mitten im Leben angekommen ist. Haben Sie die Bereitschaft ein gutes Team mit Gandhi zu bilden, gemeinsam durch dick und dünn zu gehen und durch ehrliche Verlässlichkeit „den Bund fürs Leben einzugehen“- in guten wie in herausfordernden Zeiten dürfen Sie ihn gerne persönlich im Harz kennenlernen.
Wir freuen uns über Ihr Interesse an Gandhi. Bitte lesen Sie zunächst die Adoptionsgrundlagen und füllen die Adoptionsanfrage aus.
Sie haben Gandhi in Ihr Herz geschlossen, können ihn aber leider nicht adoptieren? Übernehmen Sie doch eine Patenschaft für Gandhi.
Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.
| Ansprechpartner: | Bianca Seefeld |
| Email: | bianca.seefeld@galgorettung-fs.de |
| Tel.: | 09173 79916 |
| Ort: | 91177 Thalmässing |