Nadya

Nadya

Geschlecht:Hündin, kastriert
wartet in:Deutschland, Pflegefamilie bei Nürnberg
wartet seit:Nov. 2025 (in Katar seit Juni 2025)
geboren am:01.08.2023
Größe:ca. 68 cm
Mittelmeerkrankheiten: 
Patenschaft:Nadya würde sich über eine Patenschaft freuen.
Paten:Astrid Monien
Besonderheit:Saluki, freundlich, ruhig, verspielt
Adoptionsvoraussetzung: 
letztes Update:07.12.2025

Was wir über Nadya erzählen können ...


30.09.2025

Wüstenprinzessin Nadya ist eine gesunde zweijährige reinrassige Salukihündin aus Doha. Sie stammt von einer Zucht-Farm und hatte das Glück recht früh aussortiert und den Tierschützern übergeben worden zu sein.

Nadya ist verspielt und ausgesprochen freundlich zu anderen Hunden. Sie spielt fair und zeigt keinerlei Aggressionen. Sie ist keine besonders selbstbewusste Hündin. Auch Futter verteidigt sie nicht gegenüber anderen Hunden.

Nadya ist Menschen und insbesondere Kindern äußerst zugetan. Am Anfang ist sie etwas unsicher, doch sobald sie sich sicher fühlt, taut sie schnell auf. An der Leine läuft sie gut, doch sie zieht, wenn sie Katzen sieht. Von daher empfehlen wir Nadja nur an Familien abzugeben, die keine Katze als Mitbewohner haben.

Salukitypisch ist Nadya aktiv und braucht Bewegung und Auslastung, allerdings kann Nadya auch sehr gut mit ihren Menschen auf dem Sofa entspannen und kuscheln. Für Nadya suchen wir eine Familie, die gerne einen Zweithund haben darf. Sie könnte vermutlich auch als Einzelhund glücklich werden, wenn sie ausreichend Kontakt zu anderen (Wind)hunden hat.

Nadya hat eine Reisemöglichkeit Anfang November und sucht nun Menschen, die dieser süßen Salukihündin einen Pflege- oder Endplatz anbieten möchten.

 

 

update 12.11.2025

 

Nadya ist in Deutschland gelandet und auf ihr Pflegestellen-Sofa gezogen.

Nadya kam am 12.11. in ihre Pflegefamilie und traf ihre beiden Sofa-Genossen erstmals in Thalmässing auf der Hundewiese, wo sie nach kurzem Zögern zeigte, dass sie gerne mit den anderen rennt und umgeht. Die Autofahrt nahm sie gelassen, soweit das an einem Tag mit so vielen neuen Eindrücken möglich ist, jedenfalls ohne Stress- oder gar Panikattacken. Im neuen Heim fand sie sich schnell zurecht: Wo kann man es sich bequem machen, was gibt es alles zu sehen (sie ist nicht nur neugierig, sie bleibt auch bei ihren Wahrnehmungen stehen und versucht sie einzuordnen) - und vor allem: Wo ist die Küche! Spaziergänge in der neuen Umgebung sind zunächst so aufregend, dass man (Hund) schon mal vergisst, wo man sich am besten erleichtert. Bisher landet fast alles mitten auf dem Weg (lernt sie schon noch). Wenn's ans Füttern geht, legt sie schnell jede Zurückhaltung ab. Da wird gedrängelt und geschoben, was das Selbstbewusstsein hergibt. Schließlich hat sie es mit zwei größeren und kräftigen Burschen zu tun. Ist die Aufregung vorbei, fällt sie schon mal ins nächstliegende Bettchen und ist tief weg. In der Nacht teilt sie sich mit Sam ein Sofa und ein Bett, da einigen sie sich schnell und problemlos. Zu uns Menschen kommt sie gern, und das nicht nur, wenn sie auf etwas zu naschen hofft. Kontakt zu einem fremden Hund gab es bisher nur einmal; der verlief nach kurzer Zurückhaltung freundlich. Nicht zu unterschätzen ist ihre Hilfsbereitschaft bei der Küchenarbeit: siehe Foto! Es gibt also noch einiges zu lernen; aber für den Einstieg macht sie das schon gut.

 

update 01.12.2025

Zeit für ein kurzes Update. 
Nadya könnte es in ihrer neuen Umgebung richtig gut gefallen, wenn da nicht diese Saukälte wäre: Von 35° runter auf 0°+/- ist schon eine herbe Herausforderung. Da schleicht man dann schon mal zurück Richtung Bettchen, sobald die Haustüre aufgeht. Überhaupt kann sie Unlust ziemlich deutlich kommunizieren: Am Anfang sah es so aus, es hätte sie in ihrem Leben noch keine Treppen gesehen, man musste sie runterschieben. Tatsächlich hat sie (völlig untypisch für eine Saluki) mit Treppen ein leichtes Problem, da tastet sie zunächst sehr vorsichtig. Aber wenn sie raus will, geht es trotzdem flott. Wenn sie draußen ist und es ist noch dunkel und kalt (erste große Runde morgens ab 6 Uhr), erleichtert sie sich so schnell wie möglich und schlägt dann den Rückweg vor. Das geht aber mit unseren Buben gar nicht; die drängen Richtung Wald. Unterwegs sieht sie sich noch häufig um. Vor allem was sich mit Lichtern bewegt, versetzt sie in längere staunende Betrachtungen. Läuft es dann erst einmal, trabt sie gelassen zwischen den Buben, gerät auch nicht in Hektik, wenn die Druck machen. Wildsichtungen gibt es zurzeit nicht; da wissen wir also noch nicht, wie sie sich dann verhält.
Ins Auto steigt sie noch nicht von selbst; da muss ich sie noch reinheben. Wird es ihr dort langweilig, wird genagt, vor allem alles, was wie Leder schmeckt (oder auch nur so aussieht). Auf der Hundewiese zeigt sie, was sie gelernt hat in Katar: Sie hält mit den Galgos locker mit, leistet es sich sogar, dabei zu drängen und zu rempeln.
Die Futterumstellung hat sie gut vertragen, soweit das Appetit und Verdauung betrifft. 
Nichts für schwache Nerven ist die nahende Fütterungszeit. War Sam in seinen ersten Monaten ein rechter Drängler, dann übertrifft ihn Nadya noch um ein Vielfaches. Nicht nur, dass wir da die Küche verbarrikadieren müssen; Nadya singt in den höchsten Tönen, weil es ihr nicht schnell genug geht. Wenn's dann ans Verteilen geht, wird das zur "Schlacht am kalten Büfett" (weil sich die anderen von dieser Aufgeregtheit anstecken lassen). Dann wird für zehn Minuten aus der Wüstenprinzessin eine wüste Prinzessin.

Bis Nadya richtig angekommen ist, braucht es wohl noch etwas Geduld - und vor allem Gelassenheit.

update 07.12.2025

 

Das Pflegestellen-Versager-Virus hat einmal mehr ganz besonders schnell zugeschlagen. Nadya bleibt!