Cara

Cara

Geschlecht:Hündin, kastriert
wartet in:Deutschland, Pflegefamilie bei Frankfurt
wartet seit:Dez. 2025 (bei Marisol seit Nov. 2025)
geboren am:12.04.2024
Größe:ca. 60 cm
Mittelmeerkrankheiten:negativ
Patenschaft:Cara würde sich über eine Patenschaft freuen.
Paten:Anja Herdel
Besonderheit:ängstlich, sozial
Adoptionsvoraussetzung:souveräner Zweithund, ländlich ruhiges Umfeld, Angsthunderfahrung
letztes Update:15.02.2026

Was wir über Cara erzählen können ...

09.11.2025

Marisol konnte mal wieder nicht nein sagen und das gleich 3 mal.

Yenka, Cara und Mbape sind bei ihr eingezogen und hoffen nun ganz schnell auf ein Zuhause.

Solange belagern sie jetzt erst mal das Sofa von Marisol.

Update 01.12.2025

Cara ist erst ungefähr anderthalb Jahre alt, doch hat sie in diesem jungen Leben noch nichts Gutes erfahren dürfen, bis sie bei Marisol einziehen durfte. Vielleicht war Cara schon früh Gewalt durch ihren Jäger ausgesetzt. Vieles macht Cara Angst: Kinder, Autos, Geräusche, eigentlich alles, was sich außerhalb der schützenden vier Wände von Marisols Wohnung abspielt. Das legt die Vermutung nahe, dass Cara in ihrer Jugend nicht nur Schlechtes erfahren hat, sondern – was ebenso grausam ist – einfach nichts. Dass sie also ohne Außenreize mit anderen Hunden weggesperrt war und von der Welt nicht viel mehr gesehen hat als den Verschlag oder Erdbunker, in dem sie von ihrem Jäger gehalten wurde. Damit wäre Cara, soweit wir das beurteilen können, ein Opfer von Deprivation.

Cara hat panische Angst, die schützende Wohnung zu verlassen, berichtet Marisol. Will Marisol mit ihr hinausgehen, kauert Cara sich hin und kriecht in größter Not vor Marisol am Boden, ein kleines Bündel reine Panik. In der Wohnung hingegen kann Cara sich in der Gruppe der Hunde entspannen, ist neugierig, kommt zu Marisol, wenn sie Hunger hat und kuschelt mit den anderen Hunden auf dem Sofa.

Das Leben in einer Wohnung in städtischem Umfeld, das Marisol Cara bieten kann, ist natürlich denkbar ungeeignet für einen Hund mit Zeichen von Deprivation, denn vor Marisols Wohnungstür erwarten Cara Verkehrslärm, vorbeieilende Passanten und fremde Gerüche. Deshalb würden wir Cara gerne nach Deutschland holen und in einer mit Angsthunden erfahrenen Pflegefamilie im ländlich ruhigen Raum unterbringen. Ein oder besser noch mehrere Windhundgefährten sollten Cara zur Seite stehen, damit sie langsam einen Weg aus dem inneren Verlies findet, in das ihr Jäger sie gesperrt hat. Da sie noch so jung ist, hoffen wir, dass Cara mit viel Zeit, Geduld und Verständnis den Weg in ein unbeschwertes Galgoleben einschlagen kann.

update 21.12.2025

 

Cara ist in Deutschland angekommen und direkt auf ihr Pflegesofa gezogen.

update 06.01.2026

Seit Ende Dezember ist Cara auf ihrer Pflegestelle mit zwei Galgorüden in Hessen und hat sich im Haus und in die Hundegruppe problemlos integriert. Sie fährt gerne Auto, läuft offene Treppen und versteht die Regeln und Abläufe schon sehr gut. Sie ist neugierig und freundlich. Auf der Rennwiese ist sie glücklich, solange kein Schnee liegt. Beim Gassi zieht sie Runden mit freiem Blick vor; bebaute Flächen mit Lärm und Enge machen ihr Angst. Für Cara wünschen wir uns eine Familie mit Hundefreunden in ihrem Alter in sehr ruhiger Lage, idealerweise mit einem eingezäunten Garten am Haus. 

update 15.02.2026

 

Cara hat ihre Familie gefunden. Das Sofa teilt sie sich jetzt mit ihren Menschen und den Hunden. Viel Glück!