Nomi

Nomi

Vermittlungshilfe
Geschlecht:Podenca-Hündin, noch nicht kastriert
wartet in:Spanien, private Pflegestelle
wartet seit: 
geboren am:ca. 5 Jahre
Größe:ca. 60 cm
Mittelmeerkrankheiten:negativ
Patenschaft:Nomi würde sich über eine Patenschaft freuen.
Besonderheit:vorsichtig, ängstlich
Adoptionsvoraussetzung: 
letztes Update:08.03.2019

Was wir über Nomi erzählen können ...


21.07.2018

Als Nomi ins Tierheim kam, war sie in einem sehr desolaten Zustand. Sie war bis auf die Knochen abgemagert und dehydriert und bereits nach wenigen Tagen musste sie zur Stabilisierung an den Tropf. Was die arme Maus, die offensichtlich von einem Jäger ausgesetzt war, zuvor alles erleben musste, können wir nur erahnen, denn ihre Angst vor den Menschen war unendlich. Sie blockierte, wenn man sich ihr näherte und die Angst sprach buchstächlich aus ihren Augen.

Das Tierheim war kein Ort, um inmitten dieser lauten Stresskulisse mit ihr arbeiten zu können.
Suris Stiftung ist eingesprungen und hat kurzerhand einen Platz im Hundetherapiezentrum Enska bei Madrid gefunden.
Hier ist sie nun bereits seit einigen Monaten und hat sie große Fortschritte gemacht.

Auch wenn die traumatischen Erlebnisse und die Angst gegenüber den Menschen noch nicht überwunden sind, so hat sie doch schon viel gelernt.
Sie geht eigenständig ins Haus, hat vor kurzem auch das Sofa als Schlafplatz akzeptiert. Sie freut sich, wenn man ihr das Fressen bringt und wackelt dann mit der Rute.
Sie spielt mit ihren Artgenossen und mit jedem Tag öffnet sie sich ein wenig mehr.
Aber es ist noch ein weiter Weg, denn nach wie vor läuft sie nicht an der Leine und blockiert. Anfassen lässt sie sich nur von ihrer Vertrauensperson, aber auch das noch mit sehr viel Skeptik. Darum suchen wir Nomi ein Haus, gerne mit souveränem Hund, der ihr Sicherheit geben kann, und einem Menschen, der ihr all die Zeit gibt, die sie braucht, um noch mehr aus sich herauszukommen.

 

Nomi wird über den Verein Hopeland Animals vermittelt.

Wer Nomi ein Zuhause bieten kann oder Nomi finanziell unterstützen möchte, wendet sich bitte direkt an Hopeland Animals.

Kontaktieren Sie bei Fragen zu Nomi bitte
Nomis Ansprechpartnerin in Deutschland, Ute Mertner, von der Hundehilfe Boxer und Freunde e.V.:
Tel.: 05242  37 78 70
Email: u.mertner@online.de

 

Ein Video von Nomi:
 

Update 08.032019

Im September 2018 hat Nomi das Therapiezentrum in Madrid verlassen und befindet sich nun auf einer Pflegestelle vom Verein Hopeland in Katalonien. Hier wird nun täglich mit ihr gearbeitet. Mittlerweile lässt sie menschliche Nähe zu und liebt es auch schon gestreichelt zu werden.

Auch hat sie dort bereits gelernt, an der Leine zu laufen. Jetzt, wo sie etwas mehr Vertrauen zu ihrem Pfleger hat, hat die Arbeit begonnen, an ihren Ängsten und Blockaden zu arbeiten, und Nomi macht beinahe täglich kleine Fortschritte.
Von einer Patin hat sie ein Stofftier geschenkt bekommen. Das ist ihr liebstes Spielzeug.
Trotz der Fortschritte ist Nomi noch immer sehr ängstlich, das spiegelt sich z. B. auf den Spaziergängen wider, wenn ein Fussgänger oder Radfahrer entgegen kommt.
Und alles, was neu ist, macht ihr erstmal Angst.

Darum kommt eine Adoption nur in Frage, wenn der mögliche Adoptant dazu bereit ist, die Nomi in Katalonien zu besuchen, sie hier kennen lernt und gemeinsam mit dem Pfleger die bereits greifenden Trainingsansätze “live” sehen und erlernen kann.  
WIr möchten der traumatisierten Maus auch den Stress in einem Transporter/Flugzeug ersparen, und daher wäre eine Anreise mit Fahrzeug notwendig, wo sie dann auch nach der Adoption zusammen mit ihrem/n Adoptant/en in ihr neues Zuhause nach Deutschland fahren kann.

Hier geht's zum Tagebuch von Nomi:
http://hopeland-animals.com/informationen/nomi-tagebuch-einer-angsthuendin/