| Geschlecht: | Rüde, noch nicht kastriert |
| wartet in: | Spanien, FBM |
| wartet seit: | Okt. 2024 |
| geboren am: | 10.06.2024 |
| Größe: | wächst noch |
| Mittelmeerkrankheiten: | negativ |
| Patenschaft: | Saron würde sich über eine Patenschaft freuen. |
| Paten: | Markus B. |
| Besonderheit: | Welpe! |
| Adoptionsvoraussetzung: | |
| letztes Update: | 17.01.2026 |
Saron ist vor ein paar Tagen bei der FBM angekommen.
Saron war voller Zecken und auch sonst in jämmerlichem Zustand. Jetzt wird Saron gepäppelt und auf seine Reise nach Deutschland vorbereitet und sucht dann ganz schnell ein Sofa.
Saron hat vor über einem Jahr sein liebevolles Zuhause gefunden und genießt glücklich sein neues Leben - seine Familie berichtet:
Vor einem Jahr sind wir mit dem damals knapp sechs Monate alten Saron in Thalmässing aufgebrochen. Gerade einmal 12 Kilogramm brachte er damals auf die Waage und passte noch bequem bei Sandra, meiner Frau, auf den Schoß.
Heute wirkt er doppelt so groß und fast doppelt so schwer. Auch sonst hat er sich prächtig entwickelt: Aus dem verspielten Welpen ist ein schlauer, charmanter junger Rüde geworden, der zwar noch viele Flausen im Kopf hat, aber ebenso neugierig Neues lernt und sich für alle Menschen wie Hunde gleichermaßen begeistert. Er ist unser fünfter Galgo – und der erste, der seine Freude mit einem breiten Grinsen zeigt. Saron ist inzwischen auch ein passabler Büro-Hund und quasi Maskottchen meiner Abteilung geworden.
Manzanilla, unsere Galgo-Omi, ebenfalls aus dem Fränkischen Seenland, fand ihn anfangs etwas anstrengend. Doch das legte sich schnell. Als sie ihm körperlich nicht mehr gewachsen war, suchten wir weitere Galgo-Freunde. Zuerst trafen wir Copo wieder, den Saron zufällig noch aus Spanien kannte. Etwas später kreuzte auch Bella seinen Weg, die rasch eine enge Freundin wurde. Im Februar 2025 mussten wir leider Abschied von unserer Manzanilla nehmen – ein schwerer Verlust, auch für Saron. Nach einem halben Jahr der Trauer entschieden wir, dass ihm dauerhafter Galgo-Kontakt guttun würde. So kam im September Andrea (Anni) zu uns. Seitdem ist Saron deutlich ausgeglichener, und Anni entwickelt langsam das Selbstbewusstsein, ihn auch einmal in die Schranken zu weisen, wenn er zu wild wird.
Eine Herausforderung begleitet uns jedoch weiterhin: Saron leidet unter einer rätselhaften Allergie. Plötzlich begann er, seinen Kopf zu reiben, bis Augenpartie, Hals und die Stellen hinter den Ohren kahl und entzündet waren. Unsere größte Sorge – Leishmaniose – bestätigte sich glücklicherweise nicht. Zahlreiche Tests auf Parasiten und Allergien folgten, doch die Ursache blieb unklar. Seit ein bis zwei Monaten bessert sich sein Zustand, auch wenn wir immer noch nicht wissen, ob Futter, unsere Vögel oder Pflanzen im Garten der Auslöser waren.
Zum Glück lässt sich Saron davon nicht unterkriegen. Er bleibt der Sonnenschein, der er immer war. Und mehr noch: Er ist inzwischen der Star eines kleinen Video-Blogs auf YouTube. Dort dokumentiere ich seine Entwicklung und berichte nebenbei ein wenig über Galgos im Allgemeinen. Wer Lust hat, darf gerne einmal reinschauen – Saron freut sich über jeden Besucher!