Remo

Remo

Was zusammen gehört .... Remo bleibt!
Geschlecht:Rüde, kastriert
wartet in:Deutschland, Pflegestelle bei Rostock
wartet seit:23.01.2021 (im Refugio Patan seit Dez. 2020)
geboren am:24.03.2017
Größe:ca. 66 cm
Mittelmeerkrankheiten:Leish., Ehrlichiose, Babesiose und Anaplasmose positiv
Patenschaft:Remo würde sich über eine Patenschaft freuen.
Paten:Charlotte Diepolder, Johannes Herrmann
Besonderheit:aufgeschlossen
Adoptionsvoraussetzung: 
letztes Update:27.09.2022

Was wir über Remo erzählen können ...


20.01.2021

Remo hat demnächst eine Reisemöglichkeit nach Deutschland und sucht dann von hier aus seine Familie.

 

Update 23.01.2021

Remo ist heute in Deutschland gelandet und erholt sich jetzt von seiner langen Reise in unserer Auffangstation.

Update 24.01.2021

Neue Fotos von Remo:

Update 15.02.2021

Neue Fotos von Remo:

Update 01.03.2021

Neue Fotos von Remo:

Update 07.04.2021

Remo ist ein Menschenfreund, den man leicht glücklich machen kann, indem man Zeit mit ihm verbringt. Zusammen schmusen, einen Spaziergang machen und dann entspannt in der Nähe seines Menschen liegen – so sieht Remos perfekter Tag aus.

Kennt Remo einen, ist er anhänglich und liebebedürftig – ein richtiger Kuschelbär. Fremden gegenüber zeigt er sich dagegen etwas vorsichtiger und zurückhaltender, doch ist er kein ängstlicher Hund. Recht schnell schließt er dann doch neue Bekanntschaften, denn es zieht ihn doch mit Macht zu den Menschen hin.

Wollen wir zum Spaziergang aufbrechen, wird Remo ganz euphorisch. Da nimmt er einem Mantel und Halsband aus der Hand und würde sie gleich selbst anlegen, wenn er könnte, damit es losgeht. Vor freudigem Überschwang zieht er dann etwas an der Leine. Mit viel Ruhe und Gelassenheit kann man dem entgegenwirken und dann wird auch Remo ruhiger. Unlängst wurden wir auf dem Spaziergang von einem abgeleint laufenden Hund attackiert. Selbstbewusst wie Remo ist, hat er den Angriff ganz gelassen an sich abperlen lassen. Er ist keiner, der als zitterndes Häufchen Angst aus so einem Erlebnis herauskommt.

Als wir allerdings neulich mit Remo zum Tierarzt wollten, spürte er gleich mit feinem Sensorium, dass etwas anders ist als sonst und stand nicht als erster an der Tür, sondern etwas abseits. Da hätte er gern einem anderen den Vortritt gelassen.

Remos Behandlung gegen Babesiose, Ehrlichiose und Anaplasmose ist abgeschlossen. Wegen der Mikrofilarien wird er derzeit noch behandelt und damit hoffen wir auch seine Hautprobleme in den Griff zu bekommen.

Remo ist ein Galgo von kräftiger Statur, der in manchen Situationen mit Ganzkörpereinsatz seine Freude zum Ausdruck bringt. Zum Beispiel springt er einen bisweilen noch an, wenn er Aufmerksamkeit will und da muss man schon standfest sein, um das abzufangen. Ein Kind würde Remo leicht umreißen.

Dem Leben in einer Hundegruppe kann Remo nicht viel Positives abgewinnen. Mit den meisten Rüden tut er sich schwer; da entscheidet die Sympathie. Mit Hündinnen harmoniert Remo besser, vor allem mit souveränen oder ruhigen Vertreterinnen. Er spielt durchaus mit einem der anderen Galgos oder legt sich mit einem zusammen in ein Körbchen, doch genießt er auch sehr seine Ruhe. Zu seinem Glück braucht er die anderen Hunde eigentlich nicht. Zu seinem Glück braucht er vor allem seine Menschen! Deshalb würde Remo sich sicher freuen, wenn er seine Menschen in Zukunft ganz für sich hätte oder nur mit einem weiteren Hund teilen müsste.

Update 03.06.2021

Neue Bilder von Remo:

Und ein Video von Remo:

Update 26.08.2021

Remo hat kein Glück. Nachdem sich die Hautprobleme der Anfangszeit gelegt hatten, gab es im Juli binnen kürzester Zeit eine alarmierende Entwicklung. Es bildeten sich juckende Pusteln, das Fell wurde stumpf und licht. Auch vom Verhalten her war Remo nur noch ein Schatten seiner selbst. Er zog sich immer mehr zurück und wirkte desinteressiert. Seine Behandlung gegen Babesiose, Ehrlichose und Filarien war eigentlich abgeschlossen. Wir waren in Sorge.

Remo zog deshalb erst einmal auf eine Notpflegestelle bei Regensburg, die ihn umfassender betreuen konnte und komplett durchchecken ließ. Obwohl im Januar noch negativ auf Leishmaniose getestet, wurde jetzt eine aktive Leishmaniose diagnostiziert.

In den ersten zwei Wochen hat Remo außer Schlafen, Fressen und kleine Runden Spazierengehen auf seiner Pflegestelle nicht viel gemacht. Es fehlte einfach an Energie. Die Behandlung der Leishmaniose mit Milteforan wird Ende August abgeschlossen sein. Remos Gesamtbefinden zeigt uns jetzt schon: es geht bergauf! Weitere Kontrolluntersuchungen stehen dann natürlich an.

Remo ist im Haus ein Musterbeispiel, wie unkompliziert sich manche Galgos an ihr neues Leben gewöhnen können. Der sensible Bub orientiert sich ganz wunderbar an den Hündinnen der Familie (2 Galgas, 1 Mischling), mit denen er auch stundenweise alleine bleibt ohne umzudekorieren. Er hat vom ersten Tag an angezeigt, wenn er raus musste.

Remo ist ein großer, liebebedürftiger Kuschelbär, wenn er einen kennt. Auch Kinder mag er. Gemeinsam auf Spaziergängen die Natur zu erkunden, das lässt Remos Herz höherschlagen. Dabei strahlt Remo eine große Gelassenheit aus und lässt sich auch bei Hundebegegnungen nicht aus der Fassung bringen, selbst wenn das Gegenüber sich als Leinenpöbler entpuppt. Remo ist im Alltag ein unkomplizierter Begleiter, der entspannt im Auto fährt und sich von Straßenlärm nicht erschüttern lässt. Treppen steigen, fremden Menschen begegnen, spielende Kinder, Arztbesuche… alles kein Problem für Remo. Nur zu Katzen sollte er nicht.

Remo sucht nun dringend eine Pflegestelle oder noch besser natürlich ein endgültiges Zuhause, da er leider nur bis Mitte Oktober bei seiner Notpflegestelle bleiben kann. Prinzipiell wäre Remo auch als Einzelhund geeignet. Allerdings hat sich jetzt gezeigt, dass er die Anwesenheit von Hundegesellschaft sehr zu schätzen weiß. Deshalb würden wir uns für ihn auch in Zukunft einen Gefährten – Rüde oder Hündin ginge unseres Erachtens beides – wünschen.

Wann darf Remo endlich auf der glücklichen Seite des Lebens ankommen – in seiner Familie?

Update 11.10.2021

Neue Bilder von Remo:

 

 

Hier sind die Bilder im Überblick zu sehen.

Update 21.12.2021

Remo durfte noch vor Weihnachten auf seine neue Pflegestelle ziehen. Remo hat bisher auf die Behandlung der Leishmaniose gut angesprochen, den Juckreiz haben wir jedoch noch nicht unter Kontrolle. Hier bleibt abzuwarten, ob der Klimawechsel Linderung verschafft. Wenn Remo sich eingelebt hat, werden wir weiter berichten.

 

Update 22.12.2021

Neue Fotos von Remo auf seiner neuen Pflegestelle:
 

Hier sind die Bilder im Überblick zu sehen.

Update 19.01.2022

Der "kleine" Meisterdieb ist nun seit knapp 5 Wochen bei mir und hat sich hervorragend eingelebt. Die ersten Tage wurde noch recht viel geweint und dem hübschen Bub stand gefühlt ein großes Fragezeichen ins Gesicht geschrieben.

Das Sofa war recht schnell, mit Genehmigung der Mädels, erobert. Wird Remo frech oder benimmt sich nicht, zücken Yumna und Luna die gelbe Karte und es erfolgt der Platzverweis auf den Teppich.

Remo liebt die täglichen Spaziergänge durch den Wald, über Mäusewiesen oder am Strand. Durchschnittlich laufen wir zwischen 10 und 15 km am Tag. Nach den Abenteuern in der Natur wird genüsslich der Futternapf geleert und für die nächsten Stunden die Augen geschlossen. Remo benimmt sich zu Hause wie ein Musterschüler (von den Diebstählen mal ganz abgesehen). Er ist stubenrein und meldet sich rechtzeitig, sollte die Blase doch mal früher drücken. Auch Hundebesuch zu Hause ist für Remo kein Problem, Hündinnen, Rüden egal ob groß oder klein, sind herzlich willkommen.

Das Anziehen und/oder das Anlegen von Halsband und Geschirr ist völlig problemlos. Autofahren, Treppen steigen (auch offene Wendeltreppen), Kinderwagen, Fahrradfahrer, Menschengruppen, spielende Kinder etc. meistert Remo souverän und geht dabei weiter manierlich an der Leine. Lediglich bei Hundebegegnungen würde er gerne das Tempo vorgeben und mitunter austesten, ob er was zu sagen hat. Zwei bis dreimal die Woche fahren wir in den Freilauf. Hier lässt Remo gerne die Pfoten tanzen und gibt das Tempo vor. Souveräne Artgenossen lassen ihm seinen Übermut durchgehen und sind nachsichtig mit ihm und erlauben ihm die eine oder andere Frechheit.

Der sanfte Bub hat mittlerweile keine offenen oder verkrustete Stellen mehr und auch das Fell wächst sichtbar nach. Der Juckreiz hat erheblich nachgelassen und damit auch sein Kratzen. Seine wunden Stellen habe ich mit Lebertran-Zinksalbe und Schwarzkümmelöl behandelt. Beim Futter verzichten wir auf Rind und neuerdings auch auf Huhn. Beides hat aus meiner Sicht den Juckreiz wieder verstärkt. Seinem Futter (zu 90 Prozent selbst gekocht) mische ich neben den anderen Zusätzen noch eine Kräutermischung bei (Kräuterwiese Naturkost für Hunde) sowie abwechselnd verschiedene Öle u. a. auch Hanföl. Er ist ein sehr guter Esser :-).

Update 05.05.2022

Remo hat die Behandlung mit Glucantime gut verkraftet. Wir konnten Spaziergänge langsam und stetig ausweiten, so dass wir mittlerweile wieder zwischen 10 und 15 km pro Tag unterwegs sind. Der Freilauf steht weiterhin ganz groß im Kurs bei ihm - seine Tannenzapfenakrobatik ist wirklich beeindruckend.

Remo geht souverän und manierlich an der Leine, bei Wildbegegnungen gehen ein wenig die Pferde mit ihm durch. Trotz seiner Größe von 70 cm kann man ihr wirklich gut halten und handeln. Kleine Hunde und Katzen sind nicht die besten Freunde von dem Frechdachs, diese sieht er eindeutig als "Beute" an.

Das Alleinebleiben ist noch eine kleine Baustelle für ihn, am liebsten ist er immer dabei und mitten drin. Remo ist ein absoluter Menschenfreund und hier spielt es keine Rolle, ob groß oder klein, alt oder jung. Menschen findet er einfach klasse.

Seine Haut und sein Fell sind weiterhin auf "Erholungskurs". Aktuell haben wir keine offenen Wunden oder verkrustete Stellen. Der Juckreiz ist nicht vollständig abgeklungen, aber deutlich zurückgegangen.

Remo verhält sich im Haus sehr ruhig. Lediglich wenn ihm etwas zu langsam geht, versucht er mittels Klagelauten auf sich aufmerksam zu machen. Er liebt es, auf der Terasse in der Sonne zu liegen und ausgelassen zu chillen. Wenn ihn die Langeweile packt, klaut er weiterhin gerne Socken oder andere Kleidungsstücke und trägt diese durch die Wohnung oder versteckt sie in eine der unzähligen Schlafinseln - haben ist besser als brauchen.

Vor wenigen Tagen musste Remo Abschied von einer seiner Gefährtinnen nehmen. Dies scheint er gut verarbeitet zu haben.

Update 06.05.2022

Neue Fotos von Remo:
 

Hier sind die Bilder im Überblick zu sehen.

update Remo!

Neun Monate sind diese vier sensiblen Pfoten nun an meiner Seite. Wir haben verdammt harte Zeiten zusammen durchgestanden, die tiefe Spuren in unser beider Herzen hinterlassen haben.

Remo möchte in seinem Zuhause bleiben und ich möchte ebenfalls das er bleibt.

 

Wir alle freuen uns mit euch und wünschen alles Glück der Welt!