Saltarin

Saltarin

Geschlecht:Rüde, kastriert
wartet in:Deutschland, Pflegefamilie bei Mainburg
wartet seit:Juli 2024 (bei der FBM seit Mai 2024)
geboren am:20.05.2022
Größe:ca. 65 cm
Mittelmeerkrankheiten:negativ
Patenschaft:Saltarin würde sich über eine Patenschaft freuen.
Paten:Angie Jourdan, Myriam C., Daniela K., Astrid Ebersbach
Besonderheit:anfangs sehr ängstlich, aber taut auf
Adoptionsvoraussetzung: 
letztes Update:23.02.2026

Was wir über Saltarin erzählen können ...


30.06.2024

Nube, Cielo und Saltarin sind zusammen von ihrem Besitzer abgegeben worden.

Alle drei haben Unterschlupf bei der FBM gefunden und freuen sich schon, dass sie bald reisen dürfen.

Zuhause gesucht!

Update 27.07.2024

Neue Fotos von Saltarin:
 

Hier sind die Bilder im Überblick zu sehen.

Update 06.09.2024

Saltarin ist jetzt schon eine Weile bei uns. Leider gibt es nicht viel von ihm zu berichten. So gibt es auch keine Fotos von ihm. Er ist noch immer auf der Flucht vor uns Menschen.

Was muss Saltarin erlebt haben, was hat er für Erfahrungen mit dem Menschen gemacht?

Wir wissen es nicht. Vielleicht hat er einfach nur nichts kennen gelernt und vertraut deswegen erst mal nur den Hunden?

Wir werden ihm seine Zeit geben.

Seine Schwestern jedenfalls, die anfangs sehr ähnlich reagierten, zeigen uns, es geht voran! Die Geschwister lernen "leben"!

Update 11.09.2024

Neue Fotos von Saltarin:
 

Hier sind die Bilder im Überblick zu sehen.

Update 14.10.2024

Heute wollen wir von einem kleinen Wunder berichten, dem Wunder von Saltarin!

Der junge Rüde kam im Juli in unserer Auffangstation im Fränkischen Seenland an. Seitdem versteckte Saltarin sich in der hintersten Ecke des Geheges und ließ sich von niemandem anfassen. Begab man sich nur in seine Nähe, geriet er in Panik. Es war nicht einmal möglich, ihm das Halsband auszuziehen, mit dem er aus Spanien angereist war. Schlechte Erfahrungen mit Menschen hatten Saltarin ein so tiefsitzendes Misstrauen eingepflanzt, dass die einzige Möglichkeit für uns darin bestand, ihm Zeit und Raum zu lassen, die Situation und uns neu zu bewerten, in der Hoffnung, dass er irgendwann merken würde, dass wir ihm mit Respekt begegnen und nur noch Gutes vom Menschen kommt.

Diesen Donnerstag mit dem magischen Datum des 10.10.2024 fing alles mit einer ersten winzigen Berührung im Vorbeihuschen an. Wir hatten gleich das Gefühl, heute ist der Tag! Und tatsächlich, auf einmal legte Saltarin sich zwischen den anderen Galgos, die gerade von uns für den Spaziergang angeleint worden waren, ab. Endlich konnten wir Saltarin ein Geschirr anziehen und zum allerersten Mal verließ er sein Gehege und brach mit uns zu einem Spaziergang auf. Mit jedem Schritt, den wir gemeinsam mit Saltarin machten, wich etwas von seiner Unsicherheit. Plötzlich fing er an, die Nase in den Wind zu heben, schnüffelte am Boden, wurde zusehends lockerer. Am Ende seiner Runde durchs Gelände, bei der ihn seine Hundefreunde Bidson und Sonic begleiteten, kam ein anderer Galgo zurück, als jener, der kurz zuvor aufgebrochen war.

Saltarin ließ sich plötzlich von uns anfassen und wich nicht mehr vor unserer Hand zurück. Zwei Tage später war das Eis völlig gebrochen und er kam aus eigenem Antrieb zu uns. Er wollte gestreichelt werden und er wollte dabei sein, als hätte es die Zeit vorher nicht gegeben. Saltarin hat Vertrauen zu uns gefasst. Auf der Wiese gibt er plötzlich Gas und rennt mit seinen Galgofreunden um die Wette. Natürlich haben wir ihn zunächst noch mit einer Schleppleine gesichert, da wir vermuteten, es würde nicht einfach werden, ihn auf der großen Wiese wieder anleinen zu können. Aber das Wunder setzte sich fort und der Galgo, der immer vor uns flüchtete, stand zum Aufbruch von der Wiese wie selbstverständlich wieder an der Seite seines Menschen, als hätte es die Monate der Panik vorher nicht gegeben.

Fremde Personen lassen Saltarin natürlich immer noch erstarren und flüchten, aber nachdem das erste Eis gebrochen ist, wissen wir, dass Saltarin auch dies noch meistern kann. Wir freuen uns darauf, nun seine ganze Persönlichkeit entdecken zu dürfen!

Das Video zum Wunder:
 

Update 08.11.2024

Neue Fotos von Saltarin:
 

Hier sind die Bilder im Überblick zu sehen.

Update 04.12.2024

Saltarin präsentiert sich hinter Türchen Nr. 4 unseres diesjährigen Adventskalenders:

 

Saltarin ist unser kleines Wunder. Seit seiner Ankunft im Juli war er vor uns auf der Flucht. Doch dann im Oktober plötzlich der Durchbruch, er war da! Und nicht nur einfach in der Nähe, nur ein paar Tage nach der allerersten Berührung wollte Saltarin das ganze Programm auf einmal, streicheln, spielen, gassigehen, dabeisein, ganz nah bei seinen Menschen sein. Saltarin hat aus tiefer Angst heraus in sein Leben zurückgefunden und hat nun eine Menge an Liebe und Zuwendung  nachzuholen.

update 19.12.2024

Saltarin ist auf ein Pflegestellen-Sofa umgezogen.

Update 02.03.2025

 

Saltarin hat sein Zuhause gefunden. Er hat sich an Praga angehängt und teilt sich nun das Sofa mit ihr und deren Menschen. Viel Glück zusammen!

Update 23.02.2026

Saltarin hat vor einem Jahr sein liebevolles Zuhause gefunden und genießt gemeinsam mit Praga glücklich sein neues Leben - seine Familie berichtet:

 

Salti ist nun seit einem Jahr bei uns – und wenn wir zurückdenken, kommt es uns gleichzeitig wie gestern und wie ein ganzes Leben vor. Am Anfang war er unglaublich vorsichtig. Für seine ersten Geschäfte mussten wir ihn tatsächlich hinaus tragen, weil er sein sicheres Bettchen nicht verlassen wollte. Er bewegte sich durch unser Zuhause wie auf leisen Sohlen, als müsste er erst lernen, dass nichts Schlimmes mehr passiert. Wir mögen uns gar nicht ausmalen, was diese sanfte Seele erlebt haben mag. 

Und dann begann seine Entwicklung – langsam, unaufgeregt und doch so beeindruckend, dass sie uns bis heute ehrfürchtig macht. Salti hat Vertrauen gefasst. Erst in kleinen Schritten, dann immer mutiger. Heute liebt er Spaziergänge und Entdeckungstouren über alles. Draußen kann er plötzlich zum ausgelassenen Rabauken werden, flitzt übermütig durch den Auslauf und wenn sein berühmter „Tippelschritt“ einsetzt, wissen wir: Jetzt hat er wieder eine Idee. Dieser Moment, kurz bevor er Unfug anstellt, bringt uns jedes Mal zum Lachen.

Zu Hause ist er unser Kuschelkönig. Er sucht Nähe, lehnt sich an, genießt einfach das Zusammensein. Aus dem vorsichtigen Neuankömmling ist ein fröhlicher, ausgeglichener Hund geworden, der unser Leben so sehr bereichert, dass wir es kaum in Worte fassen können. Nur fremden Menschen gegenüber wird er wohl immer ängstlich bleiben. Er entscheidet selbst, wem er seine Zuneigung schenkt und das ist auch nur verständlich. Salti hat uns gezeigt, wie viel Stärke in Sanftheit liegt. Und er hat uns endgültig zu Windhund-Menschen gemacht. Diese leise Magie, diese Sensibilität, diese besondere Mischung aus Eigenständigkeit und tiefer Bindung – das lässt einen nicht mehr los. Wir sind jeden Tag dankbar, dass er bei uns ist.