| Geschlecht: | Hündin, kastriert |
| wartet in: | Deutschland, Pflegefamilie bei Nürnberg |
| wartet seit: | Aug. 2025 (bei der FBM seit Jan. 2025) |
| geboren am: | 06.05.2023 |
| Größe: | ca. 62 cm |
| Mittelmeerkrankheiten: | negativ |
| Patenschaft: | Naira würde sich über eine Patenschaft freuen. |
| Paten: | Anica Reimert, Johannes Herrmann, Sandra S. |
| Besonderheit: | schüchtern, ruhig, sozial, mit Katzen verträglich |
| Adoptionsvoraussetzung: | Zweithund, Garten |
| letztes Update: | 07.12.2025 |
Naira wartet bei der FBM entdeckt zu werden.
Naira ist gestern bei uns angekommen.
Die zierliche, kleine und langbeinige Hündin ist noch sehr vorsichtig und macht einen großen Bogen um uns Menschen. Doch ein ganz klein wenig kommt jetzt auch die Neugierde.
So stellt sie sich unter die anderen Hunde und beobachtet ganz genau, was der Mensch macht, immer mit ihren überaus lustigen Stehohren.
In ihrer neuen Hundegruppe verhält sie sich sozial und unauffällig.
Naira ist letzte Woche auf ein Pflegestellen-Sofa umgezogen.
Ein Wesen, so sanft und voller Zurückhaltung, ruhig, liebevoll, höflich – das verkörpert Naira. Sie ist eine Galga, die man als durchweg unauffällig im Haus bezeichnen kann. Dabei kann man Naira mit ihren süßen Stehohren, der spitzen Nase und der grazilen Gestalt kaum übersehen. Ihre Erscheinung erinnert uns ein wenig an einen Pharaonenhund oder mehr noch eine Nachfahrin des altägyptischen Gottes Anubis.
Naira ist vor knapp einem Monat auf ihre Pflegestelle gezogen und hat sich gleich in das dortige Galgo-Rudel integriert. Auch sind die drei Katzen, die noch mit im Haushalt leben, kein Problem. Von Anfang an war es möglich für sie, mit den anderen Hunden mehrere Stunden alleine zu bleiben. Dem Menschen gegenüber ist sie vorsichtig, aber nicht übermäßig ängstlich. So lässt sie sich auch von dem Mann und dem Teenager der Familie streicheln und kommt zu ihnen aufs Sofa bzw. flüchtet nicht, wenn sie schon dort liegt. Geht man allerdings auf die stehende Naira zu, geht sie erst einmal weg, um sich im gleichen Moment aber wieder zaghaft anzunähern. Naira will selbst kommen dürfen und das macht sie ganz ihrem Wesen nach sehr sanft und ruhig.
Brechen wir zum Spaziergang auf, stellt sie sich einfach zwischen die anderen Hunde, senkt dann ganz ehrfürchtig und unterwürfig ihr Köpfchen und lässt sich anziehen. Die erste Zeit im großen Auslauf ist Naira keine zwei Meter von der Seite ihrer Pflegemama gewichen und hat sehr darauf geachtet, den Anschluss nicht zu verlieren. Mittlerweile geht oder rennt sie auch alleine, nimmt dann oft ihr Stofftier mit. Wird ein fremder Hund im Auslauf zu barsch oder wird das Rennspiel zu wild, kommt Naira schutzsuchend angelaufen, um die Situation zu beobachten. Fremden Menschen gegenüber ist sie zurückhaltend und nähert sich vorsichtig, lässt sich aber auch hier streicheln.
Die Kombination aus Haus und Garten gefällt Naira; gerne streift sie auch ganz alleine eine Runde durch den Garten, rennt ums Haus oder spielt im Garten mit ihren Kuscheltieren. Selbstständig kommt sie dann auch wieder hinein. Der Garten ist auch aus einem anderen Grund wichtig für Naira, da sie auf den Spaziergängen zwar schnüffelt und mit den anderen die Köpfe zusammensteckt, aber noch keine Geschäftchen erledigt. Die Geschäfte werden zuhause im Garten geschlossen.:-) Auch ist in Zukunft mindestens ein hündischer Partner für Naira wichtig. Sie orientiert sich sehr an den anderen Hunden, liegt mit ihnen zusammen oder steht eng neben ihnen.
Beim Spaziergang wird weder gepöbelt noch in die Leine gesprungen. Auch hier ist die süße, schwarze Spitzohr-Sphinx ganz sanft und läuft wie eine Feder neben ihren Menschen her.
Naira zeigt sich in ihrer Pflegefamilie als eine wunderschöne, sehr angenehme Mitbewohnerin, die durch ihre Zartheit und Ruhe alle Herzen schnell erobert hat. Zu ihrem Glück fehlt ihr nun nur noch eine eigene einfühlsame Familie mit Hundegesellschaft und Garten.