| Geschlecht: | Rüde, kastriert |
| wartet in: | Deutschland, Auffangstation |
| wartet seit: | Dez. 2025 (bei der FBM seit Febr. 2025) |
| geboren am: | 10.04.2022 |
| Größe: | ca. 66 cm |
| Mittelmeerkrankheiten: | negativ |
| Patenschaft: | Mondarino würde sich über eine Patenschaft freuen. |
| Paten: | S. Rosenthal |
| Besonderheit: | ängstlich gegenüber Fremden, sonst neugierig, rennfreudig, in der Gruppe selbstbewusst |
| Adoptionsvoraussetzung: | ländliches Umfeld, Zweithund |
| letztes Update: | 04.07.2026 |
Der schüchterne Rüde Mondarino wartet auf seine Familie.
Das Reiseticket hat er bereits in der Tasche.
Mondarino ist bei uns angekommen.
Mondarino ist noch vorsichtig, ängstlich uns Menschen gegenüber.
In der Hundegruppe hat er sich sofort zurecht gefunden.
In dem schönen Mondarino steckt eigentlich ein lustiger Galgo, wenn es ihm gelingt, seine Angst einmal für eine Weile hinter sich zu lassen. Doch solche unbeschwerten Momente, in denen seine Seele weit und frei wird, gibt es bisher nur im Auslauf. Anfangs steht Mondarino auf der Wiese ein bisschen verloren herum, aber dann lässt er sich vom Spiel der anderen anstecken und rennt los. Da hat er sogar den Schalk im Nacken sitzen, stibitzt den anderen gerne ein Spielzeug und gibt damit Gas, damit sie ihn verfolgen. Mondarino ist in der Gruppe ein absolut selbstbewusster Hund, der auch nervenstark genug ist, um sich als Hase zur Verfügung zu stellen und Spaß dabei zu haben. Das traut sich nicht jeder.
Menschen sind Mondarino hingegen immer noch unheimlich. Selbst seinen Bezugspersonen gegenüber beherrschen weiterhin Vorsicht und Misstrauen sein Verhalten. Wenn man auf ihn zugeht, bleibt er auf der Wiese zwar stehen, aber man merkt, dass es ihm nicht ganz geheuer ist. Nach der ersten Berührung entspannt er sich und lässt sich von uns streicheln. Viel lieber ist er aber mit den anderen Hunden unterwegs und wendet sich aus eigenem Antrieb nicht uns Menschen zu. Auch im Blockhaus ist er sehr angespannt, wenn wir eintreten und kann Berührungen nicht genießen. Von Fremden möchte Mondarino nicht angefasst werden. Am Zaun verbellt er Besucher gerne, um sie auf Abstand zu halten.
Beim Spaziergang läuft Mondarino schön mit, meist hinter einem. Anfangs zeigte er Fluchttendenzen, wenn man sich zu ihm umdrehte, aber das hat er uns gegenüber inzwischen abgelegt. Das Training der letzten zwei Monate und ein ruhiges, gelassenes Verhalten in solchen Situationen tragen Früchte. Mondarinos Vertrauen muss man sich erarbeiten; sein Herz verschenkt er nicht leichtfertig.
Vor genau einem Jahr kam Mondarino in die Obhut der Fundación Benjamín Mehnert. Körperlich hat er sich sehr gut erholt, doch seine Seele braucht länger, um zu heilen. Wir suchen deshalb für Mondarino eine Familie mit viel Geduld und Liebe, die Erfahrung im Umgang mit ängstlichen Hunden hat und ländlich ruhig lebt. Ein souveräner Hundepartner sollte Mondarino zur Seite stehen und ihm Orientierung bieten.
Mondarino, von uns mittlerweile liebevoll „Moni“ genannt, gehört zu den Hunden, deren Entwicklung nicht auf den ersten Blick auffällt. Es sind die vielen kleinen Schritte, die
zeigen, wie sehr er in den vergangenen Wochen an Sicherheit gewonnen hat.
Wer seine Geschichte kennt, weiß, dass Menschen ihm lange große Angst gemacht haben. Fremden begegnet er nach wie vor mit deutlichem Misstrauen und selbst bei seinen vertrauten Bezugspersonen braucht es manchmal noch etwas Zeit, bis er Nähe zulassen kann. Trotzdem hat sich einiges verändert.
Mit den Menschen, die er kennt, wirkt Mondarino heute zugänglicher als noch vor einigen Monaten. Er begleitet die Spaziergänge inzwischen zuverlässig,
läuft ruhig mit und braucht mittlerweile kein Sicherheitsgeschirr mehr. Im Alltag wirkt er entspannter und immer häufiger zeigt sich eine fröhliche Seite, die lange verborgen blieb. Manchmal springt er ausgelassen um seine Bezugspersonen herum und macht dabei deutlich, dass hinter seiner vorsichtigen Art durchaus auch ein
kleiner Schelm steckt. Besonders schön ist zu sehen, dass Mondarino inzwischen immer wieder von sich aus zum Kraulen vorbeikommt. Was früher kaum vorstellbar
gewesen wäre, kann er heute sichtlich genießen.
Besonders unbeschwert erlebt man Mondarino auf der Freilaufwiese. Dort lässt er sich vom Spiel der anderen Galgos anstecken, flitzt voller Freude über die Wiese und
schnappt sich auch gerne einmal ein Spielzeug, damit die anderen ihm hinterherjagen.
In der Hundegruppe bewegt er sich sicher und genießt diese Momente sichtlich. Auch in anderen Situationen zeigt er inzwischen mehr Mut. So ließ er sich kürzlich sogar ins Planschbecken heben. Kaum hatte er festgestellt, dass das Wasser eigentlich ganz angenehm ist, hüpfte er neugierig immer wieder selbst hinein und wieder hinaus.
So schön diese Entwicklung auch ist – Mondarino bleibt ein sensibler Hund, der Zeit braucht. Seine zukünftige Familie sollte deshalb keine schnellen Fortschritte erwarten, sondern Freude an den kleinen Erfolgen haben. Gesucht werden ruhige, geduldige
Menschen, die ihm Sicherheit geben, ohne ihn zu bedrängen. Die Entwicklung der vergangenen Monate zeigt, dass Mondarino zu solchen Schritten durchaus in der Lage ist – wenn man ihm die Zeit lässt, die er braucht.
Wir freuen uns über Ihr Interesse an Mondarino. Bitte lesen Sie zunächst die Adoptionsgrundlagen und füllen die Adoptionsanfrage aus.
Sie haben Mondarino in Ihr Herz geschlossen, können ihn aber leider nicht adoptieren? Übernehmen Sie doch eine Patenschaft für Mondarino.
Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.
| Ansprechpartner: | Bianca Seefeld |
| Email: | bianca.seefeld@galgorettung-fs.de |
| Tel.: | 09173 79916 |
| Ort: | 91177 Thalmässing |