Nairobi

Nairobi

Geschlecht:Hündin, kastriert
wartet in:Deutschland, Pflegestelle bei Duisburg
wartet seit:Mai 2020
geboren am:08.02.2012
Größe:ca. 61 cm
Mittelmeerkrankheiten:negativ
Patenschaft:Nairobi würde sich über eine Patenschaft freuen.
Paten:Andrea Schädlich, Angela Nau, Ursula L.
Besonderheit:ängstlich, alter Bruch Vorderbein
Adoptionsvoraussetzung: 
letztes Update:26.09.2021

Was wir über Nairobi erzählen können ...


04.06.2020

Nairobi lebt derzeit bei der FBM im Hospital.

Rosario und Laura sind 2 Freiwillige aus Écija, welche sich auf die Rettung der Straßenhunde spezialisiert haben.
Viele Tage haben sie versucht, Nairobi anzufüttern und mittels Lebendfalle einzufangen.
Nairobi hatte einen alten Bruch an Radius und Elle und war völlig ausgehungert… das war die Chance der Damen, das Mädchen einzufangen.
Die Ärzte der FBM wollen derzeit Nairobi noch nicht operieren, sie dürfte keine Schmerzen haben und sie wollen zuerst an Nairobi´s schlimmsten Problem arbeiten – Angst und Panik vor den Menschen ...

Update 11.07.2020

Nairobi ist heute auf ihrer Pflegestelle angekommen.

Nairobi darf jetzt erst einmal in Ruhe ihr neues Zuhause kennen lernen. Sie bringt doch einiges an "Gepäck" mit.

update 20.12.2020

Unsere Momo...

Das schreibt ihre Pflegemama: Gar nicht so einfach, ein Update zu schreiben. Es gibt die verschiedensten Arten von Angsthunden - und Momo ist eine durch und durch traumatisierte Nase. 

 

Einen ersten geplanten OP-Termin für ihr Vorderbein haben wir abgesagt und auf später verschoben, weil zur Zeit die notwendige Nachbehandlung mit ihr nicht möglich wäre. 

 

Momo ist nach einem halben Jahr nun aus ihrem Schneckenhaus in der hintersten Schlafzimmerecke herausgekrochen und möchte immer öfter bei ihren Hundekumpels sein. Und wenn ich mich ganz ruhig verhalte und nicht bewege, kommt es vor, daß sie sich mit etwas Abstand in meine Nähe traut und sich ihr Köpfchen streicheln läßt. Vereinzelt zeigt sie dabei auch mal keine Stressignale mehr. 

 

Wir sind noch weit davon entfernt, sie irgendwann regelmäßig anzuziehen, anzuleinen oder spazierenzugehen. 

 

Die kleinste Bewegung von mir oder ein neues Geräusch - und Momo flüchtet über Tische und Bänke springend. Leider hat sie sich dabei auch schon den einen oder anderen blauen Fleck geholt und leider hat ihr eine Hundekumpeline es auch schonmal übel genommen, daß Momo bei einer ihrer Fluchtattacken auf sie gesprungen ist - eine Wunde dann bei Momo versorgen zu müssen ist nicht mal eben so erledigt.

 

Fressen - das geht auch nur, wenn sie sich vollkommen unbeobachtet fühlt. Momo wird deshalb separat von den anderen gefüttert und sie rührt ihr Futter nicht an, solange ich nicht um die Ecke und außer Sichtweite bin.

 

Momo braucht noch viel Zeit, um hier anzukommen und ein "ganz normaler" Hund wird sie niemals sein; ihre Angst sitzt viel zu tief. Es tut weh, diese ständige Angst in ihren Augen zu sehen. Am liebsten möchte man sie immerzu im Arm halten, ganz fest, aber genau das geht mit Momo überhaupt nicht. Sie läßt sich nicht bedrängen und geht dann auch eher nach vorne als zurück.

 

Wann immer sie möchte, geht sie in den großen Garten, auch an der Futtersuche beteiligt sie sich. 

 

Der Weg ist lang, aber wir gehen in die richtige Richtung ! Als Momo mich einmal aus kurzer Entfernung angewedelt hat und ihre zarte Streicheleinheit am Köpfchen forderte, habe ich vor Freude geweint - und die Luft angehalten, um mich bloß nicht falsch zu bewegen :-)

Update 26.09.2021

Momo - so heißt Nairobi in ihrer Pflegefamilie - wurde am 17.09.2021 an ihrem rechten Bein operiert. Es war eine lange Operation, aber Momo hat sie gut überstanden. Da der Unterarm eine zu starke Krümmung aufwies, wurde eine sogenannte Korrekturosteotomie vorgenommen. Dazu wurde ein keilförmiger Abschnitt aus der Speiche herausgesägt und der Knochen dann mithilfe von Platte, Schrauben und einem Draht begradigt. Nairobi wird nun für mehrere Wochen eine Gipsschiene tragen müssen.

Es wird keine leichte Zeit für sie werden. Bisher durfte sie sich ja frei im Haus und im Garten bewegen, aber nun ist größte Vorsicht geboten, dass das operierte Bein nicht übermäßig belastet wird. So darf sie jetzt nur noch an der Leine in den Garten und Räumlichkeiten, in denen Sofas oder erhöhte Hundebetten stehen, von denen sie herunterspringen könnte, sind aktuell tabu für sie. An diese einschränkten Bedingungen muss sie sich jetzt erst einmal gewöhnen und es fällt ihr schwer, sich an der Leine zu lösen.

Aber nicht nur diese Einschränkungen sind schwierig für Momo. Auch die alle zwei bis drei Tage nötigen Verbandwechsel bereiten ihr einen schlimmen Stress. Zuletzt war in der Klinik der Einsatz von vier Personen erforderlich, um das bewerkstelligen zu können.

Durch alle diese Herausforderungen, denen sich Momo jetzt gegenüber sieht, intensiviert sich aber auch ihre Beziehung zu ihrem Pflegefrauchen. Sie lässt sich anziehen und anleinen und fängt an, an der Leine auf ihren Menschen zu achten, statt nur im Fluchtmodus zu sein. 

Es liegt noch ein langer Weg vor Momo, aber wir sind guter Dinge und jetzt erst einmal sehr gespannt auf das erste Kontrollröntgen in ungefähr drei Wochen. 

Also heißt es Daumen drücken und positiv denken!

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Ansprechpartner:Bianca Seefeld
Email:bianca.seefeld@galgorettung-fs.de
Tel.:09173 79916
Ort:91177 Thalmässing