Majid

Majid

Geschlecht:Rüde, kastriert
wartet in:Deutschland, Auffangstation
wartet schon seit:April 2014
geboren:ca. 2009
Größe:mittelgroß
Mittelmeerkrankheiten:negativ
Patenschaft:Majid würde sich über eine Patenschaft freuen.
Paten:

Astrid J.

Evamaria Wein

Besonderheit:Vertrauen zum Menschen fehlt
Adoptionsvoraussetzung:Erfahrung mit Angsthunden
souveräner Ersthund
ländliches Umfeld
letztes Update:25.02.2018

Was wir über Majid erzählen können ...


14.02.2014

Majid befindet sich in der Perrera Gesser und hofft auf Menschen, die ihn dort herausholen. Wir würden ihm gerne helfen, aber dazu benötigen wir wieder einmal Eure Hilfe.

Die Rettung der vielen sich zurzeit in den Tötungsstationen befindlichen Galgos ist kostenintensiv und so hoffen wir, dass wir mit Eurer Unterstützung bald die finanziellen Mittel zusammen haben werden, um die Kosten für diese Aktionen zu decken.

Die für die Vorbereitung von Majid anfallenden Kosten sind dank großzügiger Spenden bis auf die Auslagen für Auslöse und Bluttests bereits gedeckt:
 

Perrera (Chip-Registrierung, Impfpass und Tollwutimpfung):50 Euro
Tierpension bis zur nächsten Reisemöglickeit:ca. 120 Euro/ Monat (bereits gespendet)
Bluttest:ca. 46 Euro
Kastration:ca. 71 Euro (bereits gespendet)
Impfungen:ca. 35 Euro (bereits gespendet)
Transport nach Deutschland:ca. 110 Euro (bereits gespendet)


Wer Majid auch weiterhin helfen möchte, kann das entweder durch eine einmalige Spende oder auch über eine monatliche Patenschaft (ab 10 Euro/Monat möglich) tun.

Majid sagt DANKE!

 

Update 17.02.2014

Majid konnte heute die Perrera verlassen und in eine Tierpension umziehen.
 

Update 03.05.2014

Majid ist in Deutschland angekommen.

 

Update 07.05.2014

Majid hat mit den Hunden hier keine Probleme, sofort war er in seiner Gruppe integriert und fühlte sich sicher. Uns Menschen traut er noch nicht, da muss er doch erst Vertrauen fassen. Er kommt täglich näher, sucht immer mehr den Kontakt, aber der letzte Schritt fehlt noch.
Majid hat bereits weiches Fell, muss fast nicht mehr zunehmen und auch sonst wirkt er körperlich fit und munter.
 

Update 11.05.2017

Es ist längst Zeit, von Majid zu berichten. Gerne würde ich sagen "von seinen Fortschritten zu berichten", aber so recht viel Neues gibt es da leider nicht.

Majid ist immer noch sehr vorsichtig, misstrauisch uns Menschen gegenüber. Er merkt sofort, wenn man was von ihm will, z. B. eine Tablette geben. Hat man ihn dann endlich soweit, lässt er einen die nächsten Tage wieder gar nicht an sich ran. Könnte ja wieder eine schlechte Erfahrung gemacht werden, und das will Majid auf keinen Fall. Lieber vertraut er sich selbst. Nicht mal die anderen Hunde, die ihm ein harmonisches Miteinander Mensch-Hund vorleben, können ihn überzeugen. Er schaut zwar zu, macht aber nicht mit oder nach.

Dabei genießt er doch die Streicheleinheiten, die Aufmerksamkeit, aber nur wenn er es zulässt. Unsere regelmäßigen Samstagsbesucher (unsere fleißigen Helfer in der Auffangstation) dürfen ihn an guten Tagen kraulen, bürsten, durchknuddeln, aber von ihnen geht ja auch keine Gefahr aus, Tabletten oder sonstiges verabreicht zu bekommen.

Fremde Besucher werden nach wie vor verbellt, solange sie ihm zu nahe kommen, und da reicht es, wenn  er sie einfach nur sieht, schon aus der Ferne wird gebellt. Man muss schon öfter kommen, damit Majid einen Besucher akzeptiert, einfach nur ruhig beobachtet, ohne zu bellen.

Majid lebt hier in seiner Welt, und in seiner Welt braucht er uns Menschen nur bedingt, zum Beispiel zum Füttern. Dann zeigt er dieselbe Freude, wie all die anderen Hunde auch.

In der Hundegruppe bewegt sich Majid sehr sicher. Neue Hunde werden von ihm gleich auf die Probe gestellt. Wenn sie unsicher und ängstlich reagieren, nutzt er das schamlos aus. Starke Hunde hingegen werden ins Rudel aufgenommen, ohne Probleme. Er macht dabei auch keinen Unterschied, ob männlich oder weiblich.

Es wird weiter nicht einfach sein, die richtigen Menschen für Majid zu finden. Er baucht auf jeden Fall Menschen mit Erfahrung im Umgang mit ängstlichen, unsicheren Hunde. Er braucht Menschen, die damit leben können, dass es eine Zeit dauern wird, bis er ihnen zeigt, dass er vertraut, dass er gerne bei ihnen ist, dass er sie mag. In seinem Zuhause sollte ein souveräner, „starker“ Ersthund vorhanden sein, an dem er sich orientieren kann. Das Umfeld soll ländlich sein. Der Tagesablauf möglichst gleichmäßig, regelmäßig. Majid muss ganz langsam und kontinuierlich an ein angstfreies, offenes Leben heran geführt werden. Er wird den Rhythmus vorgeben, vielleicht geht es auch mal rasant voran, vielleicht auch wieder ein paar Tage zurück, aber Majid wird ganz sicher weiter lernen, und gerade dann, wenn die Fortschritte immer mehr werden, für alle sichtbar werden, freut man sich umso mehr über seinen Hund, der einen vertraut und zeigt, dass er glücklich ist. Hund glücklich – Mensch ebenso!
 

Update 24.09.2017

Majid holten wir im Februar 2014 aus der Perrera Gesser, einer der damals umstrittensten Perreras in Spanien; sie wurde im März vergangenen Jahres geschlossen. Die Fotos zeigten einen sich verängstigt in die Ecke drückenden Hund – ein nicht ungewöhnliches Bild angesichts der dortigen Situation.

3 Monate später, im Mai, machte sich Majid mit einigen anderen Galgos auf die Reise zu unserer Auffangstation im Fränkischen Seenland. Er wirkte stark verunsichert, ja ängstlich, und schon auf der Herfahrt zeigte er Panikattacken. Die Menschen betrachtete er mit starkem Argwohn, aber auch seine Reisegefährten schienen ihm nicht den nötigen Halt bieten zu können, den er offensichtlich so dringend benötigte.

Seitdem sind mehr als 3 Jahre vergangen und zu gerne würde man von den Fortschritten berichten, die er seither gemacht hat, aber leider stellt sich die Situation für Majid immer noch schwierig dar.

Majid ist immer noch sehr vorsichtig, misstrauisch uns Menschen gegenüber. Er merkt sofort, wenn man etwas von ihm möchte, was ihm unangenehm ist, z. B. eine Tablette verabreichen. Hat man sein Ziel endlich erreicht, lässt er einen die nächsten Tage wieder gar nicht an sich heran. Das könnte ja wieder zu einer schlechten Erfahrung führen, und das möchte Majid auf keinen Fall. Da zieht er sich lieber wieder ganz zurück. Auch die anderen Hunde, die ihm ein harmonisches Miteinander Mensch-Hund vorleben, können ihn nicht davon überzeugen, es nachzutun. Er schaut zwar zu, macht aber nicht mit oder nach.

Dabei kann er inzwischen doch auch die Streicheleinheiten, die Aufmerksamkeit durch ihm vertraute Menschen genießen, aber nur dann, wenn er selbst entschieden hat, das zuzulassen. An guten Tagen dürfen ihn unsere ihm bestens bekannten Helfer kraulen, bürsten und durchknuddeln. Mit ihnen hat er bislang aber auch noch nie unangenehme Erfahrungen gemacht.

Fremde Besucher werden nach wie vor verbellt, und dabei reicht es, wenn er sie einfach nur sieht; schon aus der Ferne wird gebellt. Man muss schon öfter kommen, damit Majid einen Besucher akzeptiert, einfach nur ruhig beobachtet, ohne zu bellen.

Majid lebt hier in seiner Welt, und in diese Welt lässt er uns Menschen nur bedingt, zum Beispiel zum Füttern. Dann zeigt er dieselbe Freude wie all die anderen Hunde auch.

In der ihm vertrauten Hundegruppe bewegt sich Majid sicher. Bei Neuankömmlingen ist er zwiegespalten: Reagieren diese unsicher und ängstlich, nutzt er das zu seinem Vorteil, geht sie auch schon mal an. Bei starken Hunden dagegen hält er sich zurück und es gibt bei deren Eingliederung auch keine Probleme mit Majid. Dabei ist es gleichgültig, ob es sich um Rüden oder Hündinnen handelt; er macht da keinen Unterschied.

Die richtigen Menschen für Majid zu finden, wird nicht einfach sein. Er benötigt auf jeden Fall Menschen mit Erfahrung im Umgang mit ängstlichen, unsicheren Hunden. Menschen, die damit leben können, dass es eine Zeit dauern wird, bis er ihnen zeigt, dass er vertraut, dass er gerne bei ihnen ist, dass er sie mag. In seinem künftigen Zuhause sollte ein souveräner, „starker“ Ersthund vorhanden sein, an dem er sich orientieren kann. Das Umfeld sollte ländlich sein, der Tagesablauf möglichst gleichmäßig, regelmäßig. Majid muss ganz langsam und kontinuierlich an ein angstfreies, offenes Leben heran geführt werden. Er wird den Rhythmus vorgeben; vielleicht geht es auch mal rasant voran, vielleicht auch wieder ein paar Schritte zurück, aber Majid wird ganz sicher weiter lernen. Das wird in einer häuslichen Umgebung leichter sein als in der Auffangstation, auch dann wenn ihn der Umgebungswechsel erst einmal verunsichern und aus seiner „Sicherheitsblase“ herausreißen wird. Für Majid suchen wir also Menschen, die bereit sind, diese Schritte mit ihm gemeinsam zu gehen und die zu ihm zu stehen, auch wenn es – zumindest anfangs - schwierig wird. Aber dennoch: zu sehen, wie ein solcher Hund langsam Vertrauen aufbaut, an Sicherheit gewinnt, seinen Panzer allmählich ablegt und immer mehr fröhliche und glückliche Momente entwickelt, wird die schönste Belohnung für diese Mühe sein, die man sich vorstellen kann.

Update 25.02.2018

Majid wartet noch immer auf seinem Platz in der Auffangstation, dass er seine Familie findet, die mit ihm den Weg fortan gemeinsam gehen will.
Ein neues Foto von Majid:
 

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Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner:Bianca Seefeld
Email:bianca.seefeld@galgorettung-fs.de
Tel.:09173 79916
Ort:91177 Thalmässing