Valiente

Valiente

Geschlecht:Rüde, noch nicht kastriert
wartet in:Deutschland, Pflegestelle im Fränk. Seenland
wartet seit:Feb. 2022 (bei Mastines en la Calle seit Nov. 2021)
geboren am:01.09.2021
Größe:wächst noch
Mittelmeerkrankheiten:noch nicht getestet
Patenschaft:Valiente würde sich über eine Patenschaft freuen.
Paten:Martina B., Petra Dilthey
Besonderheit:Dreibeinchen (Hinterbein amputiert)
Adoptionsvoraussetzung:Zweithund
letztes Update:27.03.2022

Was wir über Valiente erzählen können ...


14.11.2021

Valiente wurde gestern von seinem Jäger beim Tierarzt abgegeben, um ihn - wegen des Beinbruchs - zu erlösen. 

Die Tierärztin hat sofort Rafael angerufen, der auch gleich zugesagt hat, sich um Valientes Zukunft zu kümmern. Sobald er von der Tierärztin "frei gegeben" wird, zieht Valiente auf eine Pflegestelle.

Valiente hat eine feste Schiene bekommen, damit das Bein weiter gut zusammen wachsen kann. Bei so kleinen, jungen Hunden geht das ziemlich schnell.

Sobald Valiente reisen kann, kommt er zu uns.

Zuhause gesucht!

Update 03.12.2021

Valiente muss nun doch unters Messer.

Valiente wurde inzwischen einem Chirurgen in einer Spezialklinik vorgestelt. Er ist mit dem Beinchen nicht zufrieden. Der kleine Kerl soll doch in Zukunft ganz normal laufen und toben können. Jetzt wird der Knochen noch einmal gebrochen und möglichst gerade mit Verriegelungsplatte wieder zusammen geschraubt.

Update 29.12.2021

Der kleine Valiente wurde im November von seinem Jäger bei Rafaels Tierärztin abgeben. Sein rechtes Hinterbein war gebrochen und die Tierärztin sollte ihn deswegen einschläfern. Das hat sie natürlich nicht getan, sondern stattdessen Rafael (Mastines en la Calle) angerufen und ihm Bescheid gegeben. Natürlich hat er sofort zugesagt, Valiente zu übernehmen und sich um seine Zukunft zu kümmern.

Die Röntgenaufnahme zeigte, dass Schien- und Wadenbein gebrochen waren. Der Bruch war nicht frisch, sondern lag offensichtlich schon eine Weile zurück, da die Knochenenden z.T. bereits wieder zusammengewachsen waren. Da Valiente gerade erst ca. 3 Monate alt war und in diesem Alter eine OP am noch wachsenden Knochen schwierig ist, man ihm auch nicht eine Trennung der wieder zusammengewachsenen Knochenteile zumuten wollte, wurde beschlossen, ihm erst einmal für ca. 3 – 4 Wochen eine feste Bandage anzulegen, das Bein auf diese Weise ruhig zu stellen und zu schauen, wie es sich unter dieser Maßnahme entwickelt.

Anfang Dezember wurde Valiente dann einem Spezialisten vorgestellt. Dieser war mit dem Heilungsprozess und der Art und Weise, wie der Bruch zusammenwuchs nicht zufrieden und empfahl, die Fraktur nun doch zu richten und eine Verriegelungsplatte einzusetzen, damit Valiente in Zukunft eine möglichst gute Chance bekommt, wieder normal laufen zu können.

Am 13. Dezember wurde Valiente operiert. Da das Schienbein nicht gerade, sondern winkelig zusammengewachsen war, wurde eine Keilosteotomie vorgenommen. (Dabei wird ein keilförmiges Knochenstück entnommen, damit die Fraktur anschließend wieder gerade zusammenwachsen kann.) Zur Fixierung wurde eine Verriegelungsplatte aus Titan eingesetzt und regelmäßige Kontrolluntersuchungen angeordnet.

Doch der Heilungsprozess verlief auch dieses Mal leider nicht reibungslos. Vier Tage nach der Operation entwickelte Valiente Fieber und wurde sofort wieder in die Klinik gebracht. Es stellte sich heraus, dass er eine Infektion im operierten Bein hatte – die Wunde hatte sich so stark infiziert, dass die Platte frei lag. Daraufhin wurde der kleine Mann erneut operiert, das Bein wieder geöffnet und die ganze Wundumgebung gesäubert und gespült. Valiente bekam dann starke Antibiotika, um die Infektion einzudämmen.

Nach den Weihnachtsfeiertagen wurde er erneut bei dem Chirurgen in der Spezialklinik vorgestellt. Die Infektion im Bereich der eingesetzten Platte wirkt inzwischen recht gut kontrolliert, doch hat sich das Problem inzwischen in den Fußwurzelbereich hinein verlagert. Durch die Infektion hat sich auch hier die Haut aufgelöst und nun liegt der Knochen auch an dieser Stelle frei. Valiente wurde am Montag stationär in der Klinik aufgenommen und es wird jetzt alles versucht, um die verbliebene Haut in dem Bereich zu erhalten. Der Plan sieht eine Hauttransplantation vor, um die offenen Bereiche wieder abzudecken. Damit das gelingt, sind tägliche, sehr spezielle angelegte Wundbehandlungen (mit Plasma aus Eigenblut) nötig. Damit wurde sofort begonnen.

Eben hat uns Rafael verständigt, dass der Chirurg die Transplantation heute Nachmittag vorgenommen hat. Dazu wurde Haut aus der Leistenregion (in der sie besonders gut durchblutet ist) an die offenen Stellen transferiert. Der Spezialist hat Valiente jetzt nach Hause geschickt, denn durch den stationären Aufenthalt steigen die inzwischen ohnehin schon hohen Behandlungskosten exponentiell an. Da die Wunde aber täglich neu versorgt und behandelt werden muss, wird Manuela, Rafaels Frau, Valiente jeden Tag dafür in die Klinik bringen. Wir hoffen nun sehr, dass das Vorhaben gelingt und das Bein dann so gut verheilt, wie man es sich erhofft.

Eine positive Nachricht gibt es aber trotz all der Komplikationen doch: Valiente ging es in den letzten Tagen wieder recht gut und er verhält sich auch wieder wie ein typischer Welpe: er ging in der Klinik auf Umgebungserkundung und hielt das Klinikpersonal vermutlich auch damit auf Trab.

Daumendrücken erwünscht!

Update 09.01.2022

Leider fängt das Jahr für Valiente nicht gut an. Die traurige Wahrheit ist, dass der kleine Mann sein Bein verlieren wird.

Auch nach der zweiten Operation (am 29.12.), in der Haut auf die freiliegende Platte transplantiert wurde, verlief der Heilungsprozess nicht günstig. Die Infektion breitete sich weiter in die Fußregion hinein aus und führte zu einer Nekrotisierung des Gewebes. Als Folge davon verlor Valiente seine Zehen…

Bilder davon, wie das Bein aktuell aussieht, ersparen wir Euch lieber. Fest steht, dass letztendlich nur noch die Amputation bleibt, um Valiente weiteren Schmerz oder gar eine Sepsis zu ersparen.

Valientes bisherige Behandlung hat bereits sehr hohe Kosten verursacht, die den kleinen Verein Mastines en la Calle wirklich an den Rand seiner Möglichkeiten bringen. Doch es ist ja noch nicht zu Ende. Die erneute anstehende OP (Amputation) und die Nachsorge und Rehabilitation für den kleinen Mann werden weitere Rechnungen hervorrufen, die bezahlt werden müssen. Darum bitten wir wieder einmal mehr um Eure Hilfe für den kleinen Valiente, dem wir so sehr wünschen, dass er ein schmerzfreies Leben führen und endlich Welpe sein kann.

Manuela und Rafael, die sich wirklich rührend und ohne Mühen zu scheuen um den kleinen Mann kümmern, wären für finanzielle Unterstützung mehr als dankbar.

So kann man helfen


 ... via Banküberweisung
Openbank
Empfänger: Mastines en la Calle
IBAN: ES9100730100530506105197
SWIFT/BIC: OPENESMM
 

... via PayPal: mastinesenlacalle-es@outlook.es

oder:

5 € 10 € 25 € 50 € individueller Betrag

Update 11.01.2021

Der kleine Valiente ist gestern operiert worden; das verletzte Hinterbein wurde abgenommen. Er hat den Eingriff gut überstanden. Nun hoffen wir inständig, dass es ab jetzt für den kleinen Mann aufwärts geht. 

Update 16.01.2022

Neue Bilder von Valiente:
 

Hier sind die Bilder im Überblick zu sehen.

Update 28.02.2022

Valiente ist am Wochenende auf seiner Pflegestelle in Deutschland angekommen und macht sich nun von hier aus auf die Suche nach seinen Menschen.

 

 

Update 04.03.2022

Neue Fotos von Valiente:
 

Hier sind die Bilder im Überblick zu sehen.

Update 27.03.2022

Neue Fotos von Valiente:
 

Hier sind die Bilder im Überblick zu sehen.

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Ansprechpartner:Bianca Seefeld
Email:bianca.seefeld@galgorettung-fs.de
Tel.:09173 79916
Ort:91177 Thalmässing