Tormenta II

Tormenta II

Tormenta hat ihre Familie gefunden!
Geschlecht:Hündin, kastriert
wartet in:Deutschland, Auffangstation
wartet seit:Feb. 2022 (bei FBM seit Nov. 2021)
geboren am:18.06.2016
Größe:ca. 63 cm
Mittelmeerkrankheiten:Leish. positiv, Rest negativ
Patenschaft:Tormenta würde sich über eine Patenschaft freuen.
Paten:Martina B., Claudia Bauer-Langhans
Besonderheit:menschenbezogen, ruhig, keine Katzen
Adoptionsvoraussetzung: 
letztes Update:16.10.2022

Was wir über Tormenta erzählen können ...


18.02.2022

Tormenta wartet derzeit in der FBM entdeckt zu werden.

Ein Foto von Tormenta:
 

Update 02.03.2022

Tormenta ist am Wochenende in Deutschland in der Auffangstation angekommen und sucht nun von hier aus ihre Familie.
 

Hier sind die Bilder im Überblick zu sehen.

Update 19.04.2022

Neue Fotos von Tormenta:
 

Hier sind die Bilder im Überblick zu sehen.

Update 15.08.2022

Tormenta entstieg im Februar 2022 dem Transporter aus Spanien und schaute sich mit staunenden Augen diese für sie fremde Welt unserer kleinen Auffangstation an. „Hier findet nun mein neues Leben statt? Gut. – Ich bin bereit.“ Mit ihren sechs Jahren ist Tormenta eine gefestigte Hundepersönlichkeit, die sich so leicht nicht erschüttern lässt. Durchsetzungsstark und intelligent, wie sie ist, nimmt sie in ihrer Galgo-WG einen hohen Rang ein. Futter, ein bevorzugter Liegeplatz… Tormenta weiß, was sie will und was nicht und kann das auch sehr gut kommunizieren.

Wenn die jungen Galgas in ihrem Gehege ein wildes Verfolgungsspiel starten, schreitet Tormenta ein, wenn es ihr zu bunt wird. Bei Hündinnen ist sie in solchen Fällen strenger als bei Rüden. Bei denen zeigt sie deutlich mehr Toleranz. Deshalb würden wir uns in ihrer zukünftigen Familie eher einen Rüden als Lebensgefährten wünschen. Aber auch als Einzelhund könnte Tormenta glücklich werden, da sie sehr menschenbezogen ist. In einer großen Hundegruppe würde Tormenta sich auf Dauer nicht wohlfühlen.

In der Auffangstation, in der Tormenta ja nun schon seit sechs Monaten lebt, können wir ihr nicht genug an geistiger und körperlicher Auslastung bieten. Wir merken immer wieder, dass es ihr im Gehege langweilig ist, denn nicht jeden Tag machen wir mit ihr einen Spaziergang oder verschaffen ihr andere Formen der Abwechslung. Dann versucht sie die anderen Galgos zu animieren, in der Hoffnung, ein Spiel in Gang zu bringen. Dabei ist Tormenta nicht zimperlich, sondern startet ihre Spielaufforderungen körperbetont mit einem Sprung oder einem Schubser in Richtung des erhofften Spielpartners. Ähnliches Verhalten zeigt sie auch auf der Wiese. Mal ist sie Hase, mal Jäger und liebt es, mit den anderen ihre Bahnen über die Wiese zu drehen. Aber auch hier harmoniert sie mit Rüden besser als mit Hündinnen. Diese Galga gehört jedenfalls noch lange nicht zur Seniorenfraktion und will ausgelastet werden.

Eine große Freude kann man Tormenta machen, wenn man zu Leine und Halsband greift. Auf dem Spaziergang ist Tormenta ohne Angst und mit viel Begeisterung unterwegs. Sie geht zügig voraus und folgt auch einmal einer Spur mit der Nase. Jagdtrieb ist rassetypisch vorhanden und erstreckt sich auch auf Katzen.

Auf Fremde geht Tormenta recht offen zu. Ein anfängliches leichtes Zaudern ist schnell überwunden, denn streichelnde Hände sind doch einfach zu schön! Menschen, die sie näher kennt, ist sie eine zärtliche und anhängliche Gefährtin. Halten wir uns in ihrem Gehege und Blockhaus auf, um unsere Arbeit zu erledigen, nutzt Tormenta jede Gelegenheit, gekrault zu werden und verfolgt einen wie ein Schatten. Menschliche Zuneigung braucht Tormenta wie die Luft zum Atmen.

So hat es uns auch gar nicht gewundert, dass Tormenta den Besuch unseres Sommerfestes bravourös gemeistert hat. Die vielen fremden Menschen und Hunde auf engem Raum, die fremden Leute, die sie an der Leine führten… Tormenta ging ganz entspannt mit den Leuten mit, ruhig und interessiert das Treiben um sie herum beobachtend. Für Tormenta können wir uns deshalb auch vorstellen, dass sie ihre Menschen problemlos mit zur Arbeit begleitet.

Leider wurde Tormenta positiv auf Leishmaniose getestet. Deshalb hat sie bereits bei der Fundación Benjamín Mehnert eine Behandlung mit Glucantime erhalten, worauf sie sehr gut angesprochen hat. Ihre Blutwerte waren danach so gut, dass die Dosis Allopurinol verringert werden konnte. Bei einem aktuellen Blutcheck ließ sich keinerlei Leishmanien-Aktivität erkennen, so dass wir die Dosierung nun weiter verringert haben. Tormenta ist derzeit symptomfrei und klinisch gesund.

Wir wünschen uns für Tormenta eine Familie, gerne mit einem netten Rüden als Begleiter, die sich von ihrer Leishmaniose nicht abschrecken lässt und Tormenta auf ihrem weiteren Lebensweg begleitet. Gerne stehen wir zum Thema Leishmaniose mit unserer Spezialistin für Mittelmeerkrankheiten der zukünftigen Familie weiter beratend zur Seite. Diese Galga hat es so sehr verdient, endlich auf der Sonnenseite des Lebens anzukommen!

update 16.10.2022

Torments ist Zuhause!

Viel Glück wünschen wir!