Mapache

Mapache

Geschlecht:Rüde, kastriert
wartet in:Deutschland, Auffangstation
wartet seit:März 2019 (bei FBM seit Feb. 2017)
geboren am:Feb. 2015
Größe:ca. 66 cm
Mittelmeerkrankheiten:negativ
Patenschaft:Mapache würde sich über eine Patenschaft freuen.
Paten:Andreas L.
Besonderheit:vorsichtig, ruhig, ausgeglichen
Adoptionsvoraussetzung: 
letztes Update:11.07.2019

Was wir über Mapache erzählen können ...

10.02.2019

Mapache ist ein vorsichtiger, ängstlicher Rüde. Wir finden, er wartet jetzt lang genug entdeckt zu werden.
 

Update 10.03.2019

Mapache (span. für „Waschbär“) kam im Februar 2017 aus einer zwischen Sevilla und Jerez de la Frontera gelegenen andalusischen Kleinstadt zur FBM. Der zu diesem Zeitpunkt erst 2 Jahre alte Galgorüde hatte sicher keine schöne Vergangenheit. Er war bei seiner Ankunft sehr ängstlich und ist es auch geblieben. Menschen gegenüber ist er ausgesprochen vorsichtig und laute oder unbekannte Geräusche lassen ihn flüchten. Mit Mapache spazieren zu gehen war kaum möglich, denn fremde Umgebung versetzte ihn geradezu in Panik.

Dennoch ist Mapache kein „hoffnungsloser Fall“. Seiner Bezugsperson gegenüber hat er sich geöffnet und zeigt ihr beim Spielen auch seine lustige Seite und seine Freude, wenn sie sich mit ihm befasst:
 

Update 10.03.2019

Mit anderen Hunden hat Mapache keinerlei Probleme. Ihnen gegenüber zeigt er sich sehr gut sozialisiert; nur Katzen mag er nicht.

Wir fanden, dass 2 Jahre des Wartens in einer großen Auffangstation genug sind und dass Mapache eine Chance bekommen sollte, im kleineren Rahmen gesehen zu werden; darum haben wir ihn zu uns ins Fränkische Seenland geholt. Wir hoffen, ihm hier etwas „Entwicklungshilfe“ leisten zu können und ihm dabei zu helfen, mehr Vertrauen zu fassen. Aber bisher zeigt er sich eigentlich gar nicht sooo ängstlich. Er kommt inzwischen sofort mit ins Haus und lässt sich streicheln und knuddeln. Draußen ist er etwas scheuer, aber auch da kommt er (vorsichtig) bis an die Hand.

Mit einem Waschbär hat Mapache zurzeit nur den Winterspeck gemeinsam (Waschbären können im Winter das Doppelte ihres normalen Körpergewichts auf die Waage bringen) - d.h. er wird erst einmal abspecken müssen, um seine schlanke Linie wiederzuerlangen. Aber das wird jetzt, wo der Frühling vor der Tür steht und er jeden Tag mit Freunden spielen und rennen kann, sicher kein Problem sein.
 

Update 02.04.2019

Mapache haben wir in unsere Auffangstation im Fränkischen Seenland geholt, weil er der Galgo mit der längsten Verweildauer in der Fundación Benjamín Mehnert war. Ein Vergessener; ein Verschmähter. Warum? Auf diese Frage gibt es mehrere Antworten.

Mapache ist ein menschenscheuer, wenn auch kein ängstlicher Rüde. Er hat eine kräftige Statur und – bedingt durch zwei Jahre, die er überwiegend in einem kleinen Zwinger saß – einige Pfunde zu viel auf den Rippen. In den drei Wochen, die er nun bei uns ist, hat er aber schon ein wenig abgenommen, da er hier mehr Bewegungsfreiheit genießt. Als wäre das noch nicht genug, ist Mapaches Fell an den Flanken und Außenseiten der Oberschenkel stellenweise licht und abgewetzt bis auf die Haut. Da wir beobachtet haben, dass er öfters am Gitterzaun entlangscheuerte, vermuten wir einen Ungezieferbefall und haben ihn entsprechend behandelt. Nun hoffen wir, dass das Fell wieder nachwächst.

Einige Leser werden spätestens an dieser Stelle ihre Lektüre beenden, weil das zu viele „Minuspunkte“ auf einmal sind. Das verurteilen wir nicht. Mapache ist momentan noch nicht der offenste und eleganteste unserer Galgos, aber er wird sich öffnen und seine Schönheit, die ist jetzt schon erkennbar. Seine dunkle Maske, die ihm den spanischen Namen Mapache, „Waschbär“, eingebracht hat und die wie mit Kajal besonders ausdrucksvoll umrandeten Augen machen ihn unverwechselbar. Für Mapache suchen wir Menschen, für die die Adoption eines Galgos aus dem Tierschutz auch etwas damit zu tun hat, einem Lebewesen in Not Entwicklungshilfe zu leisten.

Und Mapache hat diese Hilfe so sehr verdient! Er ist ein fröhlicher, sozialer Galgo, der uns schon jetzt sein tolles Potential zeigt. Zu seiner Bezugsperson ist er schnell anhänglich geworden und freut sich riesig, wenn sie kommt. Da wird er richtig ausgelassen und kennt keine Scheu. Fremden gegenüber wahrt Mapache zwar erst einmal Distanz, doch wenn man ihm ein wenig Zeit lässt, siegt seine Neugier und er nimmt aus eigenem Antrieb Kontakt auf. Im Blockhaus lässt er sich dann sogar gern streicheln. So ängstlich, wie bei seiner Ankunft in der FBM ist Mapache inzwischen also gar nicht mehr. Wir würden ihn eher als scheu und zurückhaltend bezeichnen. Da er den Menschen ohne Misstrauen begegnet, wird er sich in nächster Zeit sicher kontinuierlich weiterentwickeln. Denn Mapache will sich entwickeln, er will vertrauen und Spaß haben!

In die Gruppe der Hunde hat Mapache sich sofort harmonisch eingefügt. Das Spielen und Rennen mit den anderen Galgos macht ihm sichtlich Freude. Auch wenn man mit ihm auf die große Wiese geht, schüchtert ihn die neue Umgebung nicht ein und er kann entspannt mit den anderen herumtollen. Mapache ist ein geselliger Typ, der sich über einen weiteren Hund in seiner zukünftigen Familie sicher freuen würde.

Nach zwei Jahren des Wartens wünschen wir Mapache nun ganz schnell eine Familie, an deren Seite er in ein erfülltes Galgoleben aufbrechen darf.
 

Update 27.06.2019

Neue Fotos von Mapache:
 

update 11.07.2019

Mit seiner liebenswerten, besonnenen Art hat Mapache die Herzen einiger unserer Helfer in der Auffangstation ganz still und leise erobert. Sein Fell ist wieder dicht und schön und auch abgenommen hat er schon etwas. Da er eine große Leidenschaft für alles Essbare hegt, ist da aber noch Entwicklungspotential. Man erkennt immerhin schon wieder seine Windhundfigur. Mit seinem schönen, dunkel geschminkten Gesicht und den ausdrucksvollen Augen, aber auch durch seine ruhige Ausstrahlung, hebt er sich aus der Gruppe der Galgos hervor.

Zu seinen Bezugspersonen war Mapache von Anfang an zutraulich. Er genießt es, gekrault zu werden, wird aber niemals aufdringlich. Insgesamt ist Mapache ein sehr ausgeglichener, ruhiger Typ, der nicht vorne dran sein muss bei allen Aktivitäten. Lieber hält er sich dezent in der zweiten Reihe auf.

Nur wenn Fremde oder ein unangeleinter Hund am Zaun vorbeilaufen, dann muss auch Mapache seine Stimme erheben. Da siegt dann noch die Unsicherheit, die er gegenüber Fremden hat. Betritt der Besuch jedoch sein Gehege, kommt Mapache neugierig näher und schaut sich die Menschen an. Für den letzten Schritt, aus eigenem Antrieb Kontakt aufzunehmen, braucht Mapache dann aber doch noch ein bisschen Zeit. Doch verliert Mapache auch nicht das Interesse an den Menschen, die gekommen sind. Beharrlich liegt oder sitzt Mapache mit ein bisschen Abstand bei den Besuchern und schaut sie eindringlich an, als wolle er tief in sie hineinschauen. Ist diese Prüfung positiv ausgefallen, kommt Mapache dann heran und nimmt vorsichtig Kontakt auf.

In Mapache schlummert ein überaus anhänglicher und treuer Menschenfreund. Diese Liebe zu den Menschen wurde zwar durch Erlebnisse in seinem früheren Leben ein wenig verschüttet, doch nicht so tief, dass man nicht seine große Sehnsucht nach Zugehörigkeit jetzt schon spüren würde. In seiner eigenen Familie wird Mapache sicher schnell diese Seite seines Wesens entfalten.

Auf Spaziergängen ist Mapache ein unkomplizierter Begleiter. Er geht schön an der Leine und bleibt auch bei Hundebegegnungen entspannt. Da Mapache seine Spaziergänge sehr liebt, ist das der beste Weg, um sein Zutrauen zu gewinnen.

Auch mit den anderen Hunden harmoniert Mapache gut. Er verträgt sich mit Rüden und Hündinnen gleichermaßen und ist auch beim Spiel auf der großen Wiese fair und beherrscht. Wird ihm das Spiel zu wild, bricht er es ab und holt sich lieber ein paar Streicheleinheiten ab. Nur beim Füttern, da übermannt Mapache bisweilen seine große Leidenschaft für Essbares und er versucht, einen anderen von dessen Napf zu vertreiben. Aber wenn man ein Auge auf ihn hat, lässt er sich leicht lenken.

Seit zweieinhalb Jahren – mehr als die Hälfte seines bisherigen Lebens! – wartet Mapache nun schon in Auffangstationen darauf, dass jemand ihn aus der zweiten Reihe hervorholt und als das erkennt, was er eigentlich ist: eine überaus treue, anhängliche Seele, die davon träumt, an der Seite seiner Menschen durchs Leben zu gehen.

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Ansprechpartner:Bianca Seefeld
Email:bianca.seefeld@galgorettung-fs.de
Tel.:09173 79916
Ort:91177 Thalmässing